SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,81 € | 53,27 € |
| 30 | 5,62 € | 50,46 € |
Das Schrägkugellager 7305 BECBY von SKF mit 25x62x17 mm nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen über einen Druckwinkel von 40 Grad auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7305 BECBY besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Messingblechkäfig. Durch die schräg versetzten Laufbahnen eignet sich die Konstruktion für Kräfte, die gleichzeitig in radialer und einseitig axialer Richtung wirken. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt und bindet sich in vorhandene Schmiersysteme ein.
Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo Wellen bei hohen Drehzahlen präzise geführt und axiale Schubkräfte aufgenommen werden müssen. Wegen des 40-Grad-Druckwinkels stützt die Ausführung ausgeprägte Axialkräfte in einer Richtung ab. Oft montieren Anwender diese Bauteile paarweise in O- oder X-Anordnung, um Axialkräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen. Die Explorer-Ausführung von SKF ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau konzipiert.
Bei diesem Lager treffen eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und eine Laufgenauigkeit nach P5 zusammen. Das bedeutet geringere Rundlauffehler und engere Fertigungstoleranzen als bei Standardlagern. Zudem ist das Lagerpaar bei O- und X-Anordnung so abgestimmt, dass eine definierte geringe Axialluft entsteht. Für die Auslegung bedeutet dies eine kontrollierte Spieleinstellung bei der paarweisen Montage ohne aufwendiges individuelles Nachschleifen von Zwischenringen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Es handelt sich um ein einreihiges Radial-Schrägkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6).
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte von einer Laufbahn über die Kugel auf die andere Laufbahn übertragen werden. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Wirkrichtung, erfordert im Betrieb jedoch stets eine wirkende Mindestbelastung.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben an den Stirnseiten. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert durch das Innere des Lagers zirkulieren. Gleichzeitig führt diese Bauform im Vergleich zu schleifenden Dichtungen zu geringerer Reibung und lässt sich über ein externes Schmiersystem im Aggregat kontinuierlich versorgen.
Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und soll deren gegenseitige Berührung vermeiden. Messingblech zeichnet sich durch gute Festigkeit, geringe Reibung an den Führungskanten und eine solide Temperaturbeständigkeit aus. Dadurch bleibt die Führung der Kugeln auch innerhalb des zulässigen Bereichs von -20 bis +150 Grad formstabil.
Die Einstufung P6 bezieht sich auf die Maßhaltigkeit von Bohrung und Außendurchmesser, während P5 die Laufgenauigkeit beschreibt. Beide Klassen liegen über der normalen Toleranzklasse. Dadurch erreicht das Wälzlager eine erhöhte Rundlaufgenauigkeit, was Schwingungen im Betrieb mindert und die Führung der Welle stabilisiert.
Das Schrägkugellager ist für die paarweise Anordnung in O- oder X-Konfiguration abgestimmt. Beim paarweisen Einbau stellt sich herstellerseitig eine geringe Axialluft ein. Diese gezielte Abstimmung erleichtert die Montage von Lagersätzen, da das Betriebsspiel konstruktiv vorgegeben ist und Anpassungsarbeiten entfallen.
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