SKF
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| 30 | 9,95 € | 89,56 € |
Das Schrägkugellager 7309 BECBJ von SKF bietet mit 45 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lösung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7309 BECBJ überträgt kombinierte Belastungen gezielt über schräg versetzte Laufbahnen. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut sowie die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) fügt sich die Komponente präzise in klassische Wellenkonstruktionen ein. Das offene Lager erlaubt eine freie Schmiermittelwahl über externe Schmierstoffsysteme und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Einreihige Ausführungen dieser Bauart kommen dort zum Einsatz, wo Axialkräfte in einer Richtung gleichzeitig mit Radialkräften wirken. Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt die Konstruktion axiale Kräfte in einer Richtung auf. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau bei Wellenlagerungen, bei denen eine exakte Führung unter kombinierten Lasten erforderlich ist. Die Ausführung ist für die paarweise Montage abgestimmt.
Bei paarweisem Einbau in O- oder X-Anordnung weist dieser Lagersatz eine definierte geringe Axialluft auf. Konstrukteure nutzen diese Anordnung, um wechselseitige Axiallasten spielfrei abzufangen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Da das Lager offen ausgeführt ist, dient eine externe Gehäuseabdichtung dazu, das Lager vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu bewahren. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 25 mm. Die Laufbahnen sind in einem Druckwinkel von 40 Grad angeordnet. Dies ermöglicht eine gezielte Übertragung von Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring relativ zur Radialebene. Die Auslegung mit 40 Grad Druckwinkel dient der gezielten Aufnahme hoher axialer Belastungen in einer Wirkrichtung.
Die Ausführung ist für den satzweisen Einbau vorbereitet. Werden zwei dieser Lager in O- oder X-Anordnung montiert, ergibt sich eine gezielt geringe Axialluft. Dies ermöglicht die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen und erhöht die Kippsteifigkeit der Lagerstelle.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper auf der Kreisbahn und verhindert deren Berührung untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie eignen sich für Systeme mit Ölumlauf oder zentraler Fettschmierung. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme aus der Kontaktzone abführen, erfordert jedoch eine Gehäuseabdichtung nach außen.
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