NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,34 € | 329,44 € |
| 5 | 34,68 € | 312,10 € |
Das Schrägkugellager 7317 BG von NSK kombiniert 85 mm Bohrung mit 180 mm Außendurchmesser und nimmt einseitig hohe Axialkräfte bei 40 Grad Druckwinkel auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7317 BG von NSK ist als offenes Wälzlager für kombinierte Belastungen ausgelegt. Durch die Geometrie der Laufbahnen überträgt dieses Bauteil radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Mit den Abmessungen 85x180x41 mm bietet das Lager eine präzise Führung in anspruchsvollen Industrieantrieben.
Dieses Schrägkugellager bewährt sich in Konstruktionen, bei denen gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende axiale Führungskräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen, Pumpenaggregaten sowie Lüfter- und Kompressorenlagerungen. Da einreihige Bauformen Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure dieses Wälzlager häufig paarweise mit einem Gegenlager. Die Ausführung ohne Nut oder Flansch am Außenring erleichtert dabei den passgenauen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring schräg zur Radialebene. Ein steilerer Winkel wie bei dieser Ausführung erhöht die axiale Tragfähigkeit gegenüber Lagern mit kleineren Winkeln. Für Konstruktion und Instandhaltung ist zudem die Auslegung wichtig: Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine passende Gehäuseabdichtung.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 41 mm entspricht dieses Modell definierten Industriegrößen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben eine direkte Integration in zylindrisch bearbeitete Lagersitze von Maschinen und Getrieben.
Ein Druckwinkel von 40 Grad leitet Axialkräfte in einem steilen Winkel über die Wälzkörper ab. Dadurch nimmt dieses Bauteil im Vergleich zu Konstruktionen mit kleinerem Druckwinkel besonders hohe axiale Lastanteile auf. Dies stabilisiert Wellenführungen, die unter starken einseitigen Längskräften arbeiten.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben verfügt dieses Modell ab Werk über keine eigene Fettfüllung. Sie müssen das Lager über das umgebende Gehäuse mit Öl oder Schmierfett versorgen. Externe Gehäusedichtungen schützen das Schmiermittel vor Verunreinigung und bewahren das Lager vor vorzeitigem Verschleiß.
Das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Werkstoffe ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Gehäuseschmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Die Einstufung in P0/PN bzw. ABEC 1 kennzeichnet die standardisierte Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Diese Präzisionsklasse reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau vollkommen aus und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften bei Standardpassungen.
Einreihige Ausführungen nehmen Radialkräfte sowie Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung auf. Bei Belastung entsteht eine innere Axialkraft, die durch ein entsprechend montiertes Gegenlager oder eine paarweise Anordnung ausgeglichen werden muss. Dies dient einer spielfreien und steifen Lagerung der rotierenden Welle.
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