NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,84 € | 73,09 € |
| 30 | 7,69 € | 69,24 € |
Das Schrägkugellager 7307 BG von NSK kombiniert 35 mm Bohrung mit 40 Grad Druckwinkel für kombinierte Belastungen im Maschinenbau.
Das einreihige Schrägkugellager 7307 BG von NSK nimmt Radial- und Axialkräfte gleichzeitig auf. Mit den Hauptabmessungen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite entspricht das Wälzlager gängigen Einbaumaßen. Die Bauform nutzt Laufbahnen, die zur Lagerachse geneigt sind. Dadurch leitet das Lager axiale Lasten gezielt in einer Richtung ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Einreihige Schrägkugellager kommen vor allem dort zum Einsatz, wo reine Radiallager axialen Kräften nicht standhalten. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau in vielen Konstruktionen paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein zweites Lager. Dies dient der axialen Führung der Welle bei wechselnden Lastrichtungen.
Der Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet die Kraftwirkungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Ein Winkel dieser Größe begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte im Verhältnis zur Radiallast. Als offenes Lager besitzt diese Variante keine integrierten Dichtscheiben, was eine externe Schmierung über Öl oder Fett im Gehäuse erfordert. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf Abstand und erlaubt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 21 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was die Integration in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die Schrägstellung der Laufbahnen bestimmt, wie Kräfte durch das Lager fließen. Ein Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem einreihigen Lager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Konstruktionen mit vorherrschenden Axialkräften nutzen dieses Merkmal zur Aufnahme hoher Längskräfte.
Da das Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckdichtungen geliefert wird, gelangt das Schmiermittel unmittelbar an Laufbahnen und Käfig. Je nach Anforderung der Umgebung schmieren Sie das Bauteil über den Schmierstoffkreislauf der Maschine mit Getriebeöl oder bringen bei der Montage eine passende Fettfüllung ein.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dieser den gewählten Betriebstemperaturen standhält.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Standardtoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Bauteile dieser Klasse erfüllen alle regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus, ohne dass zusätzliche Einpassarbeiten an Welle und Gehäuse nötig werden.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte müssen Sie ein zweites Lager spiegelbildlich gegenstellen. Diese paarweise Anordnung begrenzt das axiale Spiel der Welle in beide Richtungen.
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