NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,70 € | 317,25 € |
| 5 | 33,39 € | 300,56 € |
Das Schrägkugellager 7318 BWG von NSK nimmt Radialkräfte sowie einseitige Axiallasten bei einer Bohrung von 90 mm auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7318 BWG überträgt kombinierte Belastungen über schräg versetzte Laufbahnen der Lagerringe. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten Ringe und Wälzkörper unter Belastung ihre vorgegebene Form. NSK stattet diese Bauform mit einem Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand führt. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Wälzlager direkt in ein bauseitiges Schmiersystem einbinden.
Die Ausführung nimmt radiale Kräfte und gleichzeitig erhebliche axiale Kräfte in einer Richtung auf. Da einreihige Schrägkugellager Axiallasten konstruktionsbedingt nur einseitig abstützen, erfolgt der Einbau in Lagerungen meist paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem Gegenlager. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und eignet sich für Baugruppen mit kombinierter Beanspruchung bei definierter axialer Vorspannung.
Der Druckwinkel bestimmt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern. Mit einem Druckwinkel von 40 Grad ist die interne Geometrie auf eine hohe axiale Belastbarkeit ausgelegt. Im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel nimmt diese Ausführung größere Axialkräfte auf. Die Konstruktion verlangt eine korrekte Einbaurichtung des Außenrings ohne Flansch oder Nut sowie eine spielfreie Gegenführung auf der Welle.
Als einreihiges Lager nimmt die Ausführung kombinierte Radial- und Axiallasten auf. Es verfügt über einen Druckwinkel von 40 Grad, einen Stahlblechkäfig und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Bauteil besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 43 mm entspricht das Bauteil genormten Einbaumaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Nut noch Flansch, was den Einbau in Gehäusebohrungen vereinfacht.
Das Lager nimmt gleichzeitig Radialkräfte und einseitige Axialkräfte auf. Da die axiale Kraftübertragung konstruktionsbedingt nur in einer Richtung erfolgt, wird für die beidseitige axiale Führung in der Regel ein zweites Schrägkugellager als Gegenlager montiert.
Offene Lager besitzen ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Kugeln, wodurch sich das Lager an eine Ölumlaufschmierung oder externe Gehäuseabdichtung anbinden lässt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für thermische Belastungen innerhalb dieser Grenzwerte ausgelegt.
Die Ausführung ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst nach der Montage und dem Einstellen der axialen Vorspannung gegenüber dem Gegenlager ein.
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