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Das zweireihige Schrägkugellager 3808 -2Z mit 40 mm Bohrung nimmt kombinierte Lasten auf und schützt das Innere durch beidseitige Deckscheiben vor Schmutzpartikeln.
Das Schrägkugellager 3808 -2Z von NKE Steyr ist als zweireihiges Wälzlager ausgeführt und verfügt über kompakte Abmessungen von 40 mm Innendurchmesser, 52 mm Außendurchmesser sowie 10 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Diese Bauart eignet sich für Konstruktionen, bei denen radiale Kräfte gemeinsam mit beidseitigen Axialkräften auf engem Raum aufgenommen werden.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich in Konstruktionen, die eine spielfreie Führung und die Aufnahme von Kräften aus wechselnden Richtungen verlangen. Durch den zweireihigen Aufbau ersetzt die Komponente zwei gegeneinander angestellte Einzellager in einer schmaleren Bauform. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen und Führungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist.
Der Nenndruckwinkel von 35 Grad verleiht dem Lager eine axiale Belastbarkeit in beide Richtungen. Die beidseitige Abdeckung schirmt das Innere gegen grobe Schmutzpartikel ab, während der Schmierstoff im Lagerraum verbleibt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) fügt sich das Bauteil präzise in genormte Lagersitze ein. Es ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 10 mm. Durch diese flache Bauform eignet sich das Wälzlager besonders für Konstruktionen mit geringem axialem Bauraum bei gleichzeitig geforderter Lastaufnahme.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern. Bei einem Winkel von 35 Grad werden einwirkende Axialkräfte wirksam abgestützt, wodurch das Lager neben reinen Radialkräften auch hohe Kräfte in Längsrichtung aufnehmen kann.
Die Kennzeichnung -2Z steht für zwei berührungsfreie Deckscheiben aus Blech, die an beiden Stirnseiten des Lagers angebracht sind. Sie halten groben Staub sowie Schmutzpartikel fern und verhindern das Austreten von Fett, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen.
Das Schrägkugellager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt die weitaus meisten stationären Industrieanwendungen im Standardmaschinenbau und in der Antriebstechnik ab.
In dieser Ausführung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die Kugeln auf definiertem Abstand, ist unempfindlich gegenüber betriebsüblichen Schmierstoffen und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse für Industriewälzlager, vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert Grenzwerte für Rundlauf und Maßhaltigkeit, die für reguläre Industrieanwendungen ausgelegt sind.
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