NACHI
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Das zweireihige Schrägkugellager 5213 von NACHI (65x120x38,1 mm) nimmt beidseitig hohe Radial- sowie Axialkräfte bei kompakter Bauweise auf.
Das Schrägkugellager 5213 ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 38,1 mm. Durch den doppelreihigen Aufbau beansprucht die Einheit vergleichsweise wenig axialen Bauraum. Dieses offene Lager eignet sich für Baugruppen, die gleichzeitig radiale Kräfte und axiale Kräfte aus beiden Richtungen aufnehmen müssen.
Dieses zweireihige Lager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo starre Wellenführungen gefordert sind und Kippmomente auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebewellen, Pumpen und allgemeinen Industrieantrieben mit kombinierten Lasten. Durch den geführten Stahlblechkäfig und den offenen Aufbau lässt sich das Schrägkugellager 5213 flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Es ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ausgelegt.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, benötigt die Lagerstelle eine saubere Einbauumgebung und ein entsprechend abgedichtetes Gehäuse. Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, passt das Bauteil zu Standard-Passungen im Maschinenbau. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Schmierung von außen erfolgt, um die Reibung im Stahlblechkäfig gering zu halten.
Das Schrägkugellager 5213 besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 38,1 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Lagersitzen. Mit diesen Dimensionen eignet sich das Bauteil für mittelschwere bis schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Zweireihige Schrägkugellager dieser Bauart nehmen kombinierte Belastungen auf. Sie übertragen Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen. Zudem nimmt die zweireihige Konstruktion auftretende Kippmomente steif auf. Die Kraftübertragung erfolgt über schräg versetzte Laufbahnen in den Lagerringen.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch kann das Schmiermittel, entweder Schmieröl oder Schmierfett, ungehindert durch das Lager zirkulieren. Diese Bauweise empfiehlt sich für geschlossene Gehäuse, Getriebe oder Ölbad-Lagerungen, bei denen eine zentrale Gehäusedichtung das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert.
Für dieses Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 °C spezifiziert. Die tatsächliche Temperaturgrenze im laufenden Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff und der Dichtwirkung des umgebenden Gehäuses ab. Für sehr tiefe oder anhaltend hohe Temperaturen sind Schmierfette mit passender Viskosität erforderlich.
Die Toleranzklasse P0 (entspricht PN sowie ABEC 1) steht für die gängige Normaltoleranz von Industriewälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest. Für die meisten Industrieanwendungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen bietet diese Standardgenauigkeit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Passgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf Abstand. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Durch seine kompakte Form lässt er viel Freiraum für Schmiermittel innerhalb des Lagers. Zudem ist der Werkstoff unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen und verträgt Einsatztemperaturen bis 150 °C.
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