SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,90 € | 107,15 € |
Das Schrägkugellager 7211 BECBM von SKF bietet mit 55 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lösung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7211 BECBM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in offener Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring. Mit den Abmessungen von 55 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite ist diese Baugröße exakt auf definierte Einbauräume abgestimmt. Durch die Fertigung in der SKF Explorer Leistungsklasse verbindet das Lager eine enge Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer präzisen Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5.
Konstruktionsbedingt leitet der Druckwinkel von 40 Grad kombinierte Kräfte schräg zur Lagerachse durch die Wälzkörperreihe, wodurch hohe Axialkräfte in einer Richtung abgestützt werden. Da das Lagerpaar bei O- und X-Anordnung eine geringe Axialluft aufweist, eignet sich die universell abgestimmte Ausführung gezielt für den satzweisen Einbau in Kombination mit einem zweiten Schrägkugellager zur beidseitigen axialen Führung.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Geschwindigkeitswechseln sowie unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen stabil im Lagerkranz. Ausgelegt für einen spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad, arbeitet das Bauteil mit gängigen Schmierstoffen wie Wälzlagerfett oder Schmieröl. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, dient eine sorgfältig gewählte externe Gehäuseabdichtung dem Schutz vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Wälzlager der standardisierten Baureihe 7211. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Ein Druckwinkel von 40 Grad beschreibt die Neigung der Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Kugeln gegenüber der Radialebene. Durch diese steile Winkellage kann das Lager erhebliche axiale Kräfte in einer Wirkrichtung aufnehmen, benötigt für Radialkräfte jedoch stets eine abgestimmte Gegenführung.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform den ungehinderten Schmierstoffaustausch über das Maschinensystem, beispielsweise über eine Zirkulationsschmierung oder ein Ölbad. Zudem erlaubt die Bauweise die direkte Sichtprüfung der Laufbahnen. Eine externe Abdichtung des Lagergehäuses ist für den zuverlässigen Betrieb erforderlich.
Ein einzelnes Schrägkugellager stützt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung ab. Treten wechselnde oder beidseitige Schubkräfte auf, erfolgt die Montage paarweise in O- oder X-Anordnung. Die Variante BECBM ist universell so gefertigt, dass ein Lagerpaar bei diesen Anordnungen bereits eine geringe definierte Axialluft aufweist.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Festlegung des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das gewählte Fett oder Öl für dieselbe Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Maßgenauigkeit des Lagers ist nach Toleranzklasse P6 ausgeführt, während die Laufgenauigkeit der strengeren Klasse P5 entspricht. Diese Einstufung bedeutet engere Rundlaufgrenzen und verminderte Abweichungen der Funktionsmaße im Vergleich zu Normaltoleranzen, was zu einem ruhigen Lauf der gelagerten Welle beiträgt.
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