NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,78 € | 147,82 € |
| 20 | 15,57 € | 140,03 € |
Das Schrägkugellager 7313 B von NSK (65x140x33 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axiallasten über seinen 40-Grad-Druckwinkel zuverlässig auf.
Das Schrägkugellager 7313 B ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die schräg versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring eignet sich diese Bauform gezielt für Lagerungen mit kombinierten Belastungen. Der Hersteller NSK fertigt das offene Lager in der Standardtoleranz P0 (ABEC 1) und stattet es mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus. Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft und arbeitet in Umgebungen mit externer Schmierstoffzufuhr.
Sie setzen dieses Wälzlager vorrangig dort ein, wo neben radialen Kräften gleichzeitig merkliche axiale Führungskräfte in einer Richtung abgestützt werden müssen. Einreihige Schrägkugellager erfordern für die Aufnahme wechselnder Axialkräfte oft eine paarweise Montage oder ein passendes Gegenlager auf der Welle. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebewellen, Pumpenantrieben, Verdichtern und industriellen Maschinenspindeln. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich nahtlos in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe der Gesamtanlage einbinden.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den vergrößerten Nenndruckwinkel von 40 Grad. Dieser steilere Kraftübertragungswinkel steigert die axiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern mit kleineren Winkeln deutlich, reduziert jedoch die radiale Maximaldrehzahl leicht. Bei der Montage ist die Wirkrichtung der Axiallast zwingend zu beachten: Die Last muss über die kräftige Bordseite des Innen- und Außenrings übertragen werden. Konstrukteure berücksichtigen zudem den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius für Gehäuse und Schmierstoff.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm. Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) ohne außenliegende Sicherungsnuten oder Flansche.
Der Kennbuchstabe B definiert einen Nenndruckwinkel von 40 Grad zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Diese Geometrie ermöglicht eine besonders hohe Aufnahme von Axialkräften in einer Richtung, erfordert im Betrieb jedoch eine definierte Mindestaxiallast zur Führung der Kugeln.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante weder schleifende Dichtlippen noch Deckscheiben. Es ist für Konstruktionen bestimmt, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölbild oder eine zentrale Fettversorgung erfolgt und Gehäusedichtungen das Lager vor Umgebungsschmutz schützen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Lagerringe aus 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen ausgelegt; die tatsächliche Grenze bestimmt in der Praxis meist das gewählte Schmiermittel.
Der gepresste Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufbahn. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und bietet ausreichend Freiraum für den Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett.
Nein, ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialbelastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Sollen axiale Kräfte in wechselnder Richtung abgestützt werden, müssen Sie zwei Lager gegeneinander anstellen, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
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