NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,46 € | 198,79 € |
| 5 | 20,92 € | 188,33 € |
Das Schrägkugellager 7218 B von NSK nimmt mit seinen Maßen von 90x160x30 mm hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7218 B ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl für den industriellen Maschinenbau. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion eignet sich diese Ausführung gezielt für Schmieröl- oder Fettschmierung über das umgebende Gehäuse. Das Lager deckt einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab und arbeitet mit normaler Radiallagerluft in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Einreihige Schrägkugellager übertragen Kräfte unter einem definierten Berührungswinkel schräg zur Radialebene. Sie nehmen daher kombinierte Belastungen auf, bei denen gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte in einer Richtung wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich vor allem bei Lagerungen, die neben Radialkräften auch hohe einseitige Axialkräfte präzise führen müssen. Da ein Einzellager axiale Kräfte lediglich in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt die Montage in der Praxis meist angestellt gegen ein zweites Lager oder als abgestimmtes Lagerpaar.
Die Kennzeichnung B weist bei diesem Lager auf einen Druckwinkel von 40 Grad hin. Ein steilerer Winkel verleiht dem Wälzlager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Varianten mit kleineren Winkeln. Konstrukteure wählen diese Ausführung vor allem dann, wenn die Axiallastkomponente den Betrieb dominiert. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist und somit eine passende Gehäuseschulter benötigt.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 30 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen den standardisierten Abmessungen für einreihige Schrägkugellager dieser Baugröße.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern relativ zur Radialebene. Ein 40-Grad-Winkel ist für vorwiegend axiale Lasten ausgelegt. Er erhöht die axiale Steifigkeit und Tragfähigkeit in einer definierten Belastungsrichtung.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform minimiert die Reibung und erlaubt eine kontinuierliche Zufuhr von externem Schmierstoff wie Getriebeöl oder Fett über die Gehäusekonstruktion. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt dabei die umgebende Maschinenstruktur.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Dieser breite Arbeitsbereich wird durch den formstabilen Stahlblechkäfig und den gehärteten 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl ermöglicht, sofern der verwendete Schmierstoff für diese thermischen Grenzwerte freigegeben ist.
Gefertigt wird dieses Lager in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1). Diese Einstufung bietet für gängige Wellen- und Gehäusepassungen im allgemeinen Maschinenbau ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rundlaufgenauigkeit, Maßhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager kann Bauart-bedingt axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnehmen. Für wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen ist der Einbau eines zweiten Gegenlagers in O- oder X-Anordnung erforderlich, um die axiale Führung der Welle in beiden Richtungen zu ermöglichen.
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