SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 100,28 € | 902,64 € |
Das Schrägkugellager 7322 BEGBM von SKF mit den Maßen 110x240x50 mm nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialbelastungen in einer Richtung auf.
Das Schrägkugellager 7322 BEGBM ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm eignet sich diese Ausführung für schwere Wellenlagerungen. Die Laufbahnen sind in Achsrichtung gegeneinander versetzt, sodass das Lager radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte aufnimmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht das Bauteil thermischen Belastungen von -20 bis +200 Grad.
Das Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo starke Axialkräfte in einer Richtung mit Radiallasten zusammentreffen. Durch den definierten Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Bauteil erhebliche Führungskräfte in anspruchsvollen Wellenlagerungen auf. Da es sich um ein einreihiges offenes Lager handelt, wird es typischerweise gegen ein zweites Lager angestellt. Diese Paarung stabilisiert die Welle in beiden axialen Richtungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter hoher Last.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung schräg zur Radialebene und begünstigt eine hohe axiale Belastbarkeit. Gleichzeitig führt der massive Messingkäfig die Wälzkörper präzise, was den Betrieb bei anspruchsvollen Schmierbedingungen und erhöhten Betriebstemperaturen bis 200 Grad unterstützt. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung. Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 fügt sich das SKF Lager in gängige Standardpassungen ein.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm sowie einer Breite von 50 mm ist das Lager für schwere Wellen ausgelegt. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Diese Abmessungen ermöglichen den Einbau in passende Gehäusekonstruktionen mit genormtem Lagersitz.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erhöht die axiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel beträchtlich. Das Bauteil kann dadurch stärkere Schubkräfte in einer Richtung aufnehmen, erfordert im Betrieb jedoch eine definierte Mindestaxiallast.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und ein günstiges Reibungsverhalten bei Kontakt mit den Wälzkörpern. Gegenüber Kunststoffkäfigen hält Messing thermischen Beanspruchungen im gesamten Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad stand. Zudem eignet sich der Werkstoff für Umgebungen mit Schwingungen und anspruchsvollen Schmierverhältnissen im industriellen Betrieb.
Da diese Variante ab Werk ohne Berührungsdichtungen gefertigt ist, übernehmen externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt je nach Anlagenkonzept mit Schmierfett oder zirkulierendem Schmieröl. Das Schmiermittel muss für die Betriebstemperaturen von bis zu 200 Grad ausgelegt sein.
Diese Einstufung definiert die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen als Standardpräzision. Sie legt Grenzmaße für Bohrungs- und Außendurchmesser sowie den Rundlauf fest. Für viele Lagerungsaufgaben im Maschinenbau bietet die Toleranzklasse Normal eine zweckmäßige und verlässliche Führungsgenauigkeit.
Nein, ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung auf. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Belastungen auf, werden zwei Lager gegeneinander angestellt. Gängig sind hierbei die O- oder X-Anordnung, bei denen jeweils ein Lager die Kräfte in die entsprechende Richtung abstützt.
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