SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,62 € | 50,58 € |
Einreihiges Schrägkugellager 7307 BEGBP von SKF Wälzlager mit 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 40 Grad Druckwinkel für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7307 BEGBP ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme kombinierter Lasten. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein leichter Polyamidkäfig die Wälzkörper vibrationsarm zwischen den Laufbahnen. Die Ausführung besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an die Anforderungen der jeweiligen Lagerstelle anpassen.
Dieses Lager kommt vorrangig an Wellen zum Einsatz, an denen neben Radialkräften gleichzeitig axiale Kräfte in einer Richtung wirken. Durch den Berührungswinkel von 40 Grad stützt die Konstruktion axiale Lasten wirkungsvoll ab. Typische Anwendungen finden sich überall dort, wo kombinierte Belastungen gezielt aufgenommen werden müssen. Für wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen empfiehlt sich die paarweise Anordnung mit einem spiegelbildlich montierten Gegenlager.
Der Nenndruckwinkel beschreibt die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen schräg zur Radialebene. Beim Schrägkugellager 7307 BEGBP sorgt der steile Winkel von 40 Grad für eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer definierten Richtung. Gleichzeitig verlangt dieser Aufbau stets eine wirkende Mindestlast oder entsprechende Anstellung gegen ein zweites Lager. So bleibt der Kontakt zwischen Kugeln und Laufbahnen im Betrieb stabil erhalten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Bedingt durch die einreihige Bauform stützt dieses Schrägkugellager axiale Lasten ausschließlich in einer Richtung ab. Die Kräfte verlaufen unter dem definierten Druckwinkel von 40 Grad schräg durch das Bauteil. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, montieren Sie zwei Lager gegeneinander in O- oder X-Anordnung.
Der freigegebene Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Begrenzung nach oben ergibt sich primär aus dem verbauten Käfig aus Polyamid. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der thermoplastische Käfigwerkstoff seine mechanische Festigkeit und führt die Kugeln im Wälzkontakt geräuscharm und verschleißarm.
Ein Polyamidkäfig besitzt eine geringe Eigenmasse, was die Trägheitskräfte bei Drehzahländerungen reduziert. Zudem dämpft der elastische Kunststoff Stoßbelastungen und trägt zu einer ruhigen Akustik bei. Der Käfig zentriert die Wälzkörper gleichmäßig auf dem Teilkreis und mindert die innere Reibung der Lagerung.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Diese Ausführung ist für Bauräume mit zentraler Öl- oder Fettschmierung konzipiert, da der Schmierstoff ungehindert in das Innere zirkulieren kann. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit muss in diesem Fall die umgebende Gehäusekonstruktion übernehmen.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Maß- und Laufgenauigkeit genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen. Sie ermöglicht standardisierte Passungsverhältnisse auf der Welle und im Lagergehäuse bei wirtschaftlicher Fertigung.
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