SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 30,56 € | 580,85 € |
| 3 | 61,14 € | 550,27 € |
Das Schrägkugellager 7320 BEGAP von SKF bietet mit 100 mm Bohrung, Polyamidkäfig und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Lasten.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7320 BEGAP nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen leitet das Lager die auftretenden Kräfte gezielt über die Wälzkörper weiter. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) erfüllt die Ausführung die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Bauteil erlaubt eine direkte Versorgung mit dem für Ihre Konstruktion vorgesehenen Schmierstoff.
Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungsanordnungen, bei denen hohe radiale und axiale Kräfte gleichzeitig auftreten. Durch den Druckwinkel von 40 Grad eignet sich dieses Schrägkugellager vor allem für Betriebsbedingungen mit ausgeprägter axialer Belastungskomponente. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnehmen kann, wird es häufig mit einem zweiten Schrägkugellager kombiniert, um die Welle in beide Richtungen axial abzustützen.
Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Kennzeichnung BEGAP weist zudem darauf hin, dass das Lagerpaar bei einer Montage in O- oder X-Anordnung eine definierte leichte Vorspannung aufweist. Das vereinfacht den paarweisen Einbau, da Sie das Axialspiel nicht aufwendig manuell einstellen müssen.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Gesamtbreite von 47 mm entspricht das Lager genormten Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Nachsetzzeichen steht für eine Universalausführung für den satzweisen Einbau. Werden zwei Lager dieser Bauart in O- oder X-Anordnung montiert, stellt sich automatisch eine leichte Vorspannung ein. Dies reduziert unerwünschtes Betriebsspiel und verleiht der gesamten Lagerung eine höhere Steifigkeit.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad sorgt dafür, dass das Lager besonders hohe Kräfte in axialer Richtung übertragen kann. Für vorwiegend radiale Belastungen werden dagegen kleinere Druckwinkel gewählt.
Ausgelegt ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der verbaute Polyamidkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Als offenes Lager besitzt die Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch kann das Lager flexibel über das umgebende Gehäusesystem mit Fett oder Öl geschmiert werden. Die Lagerstelle erfordert entsprechende externe Dichtungen, um Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Das Schrägkugellager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1), was dem gängigen Standard für industrielle Präzisionsanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau entspricht.
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