FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,31 € | 385,90 € |
| 5 | 40,63 € | 365,58 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3311 -DA-MA von FAG bietet mit 55 mm Bohrung und Messingkäfig hohe Belastbarkeit für kombinierte radiale und axiale Kräfte.
Das Schrägkugellager 3311 -DA-MA ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 49,2 mm nimmt diese Ausführung gleichzeitig radiale und beidseitig axiale Belastungen auf. Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe mit Öl oder Schmierfett. Ausgestattet mit einem Messingkäfig eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Schrägkugellager vor allem dort ein, wo starre Wellenführungen und die Aufnahme kombinierter Kräfte auf engem Bauraum gefordert sind. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit hohen Radial- und beidseitigen Axialkräften. Durch die zweireihige Anordnung ersetzt das Lager funktionell zwei gepaarte einreihige Schrägkugellager, spart jedoch axialen Einbauraum ein. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius und deckt industrielle Prozessanforderungen ab.
Die Ausführung DA zeichnet sich durch einen geteilten Innenring aus, wodurch sich eine größere Kugelanzahl unterbringen lässt. Dies führt zu einer höheren Kraftaufnahme bei wechselnden axialen Lastrichtungen. Der Messingkäfig (-MA) führt die Kugeln geordnet und zeichnet sich durch thermische Beständigkeit aus. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Normtoleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1). Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle erforderlich.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 49,2 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Der Kennbuchstabe DA verweist auf einen geteilten Innenring. Diese Konstruktion ermöglicht eine hohe Füllung mit Wälzkörpern und erlaubt die Übertragung starker axialer Kräfte in beiden Richtungen. Bei der Montage werden die beiden Innenringhälften axial gegeneinander auf der Welle verspannt.
Das Nachsetzzeichen MA steht für eine Ausführung mit Messingkäfig. Messingkäfige weisen eine hohe thermische und mechanische Stabilität auf. Sie eignen sich für Anwendungen mit wechselnden Belastungen und erhöhten Umgebungstemperaturen.
Da das Lager als offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben konstruiert ist, wird es vor Ort über die umgebende Konstruktion geschmiert. Je nach Anforderung kommen mineralische oder synthetische Wälzlagerfette sowie Umlaufschmierungen mit Öl zum Einsatz. Eine bauseitige Gehäuseabdichtung verhindert das Eindringen von Schmutz.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Konstrukteure darauf achten, dass dessen thermischer Einsatzbereich mit diesen Temperaturwerten harmoniert.
Dieses Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetriebstemperaturen vorgesehen ist. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie dient einer definierten Maßhaltigkeit für gewöhnliche industrielle Wellensitze.
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