SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,53 € | 162,05 € |
| 20 | 17,05 € | 153,53 € |
Einreihiges SKF Schrägkugellager 7216 BECBY mit 80 mm Bohrung, 40-Grad-Druckwinkel und Messingblechkäfig für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das Schrägkugellager 7216 BECBY von SKF nimmt als einreihiges Wälzlager gleichzeitig hohe Radiallasten und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Dank der Explorer-Ausführung und des Nenndruckwinkels von 40 Grad eignet sich diese Bauform speziell für anspruchsvolle Wellenlagerungen. Die Abmessungen betragen 80 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl arbeitet das offene Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius bei normaler Radiallagerluft.
Eingesetzt wird dieses Wälzlager in gelagerten Wellensystemen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Einreihige Schrägkugellager müssen gegen ein zweites Lager angestellt werden, um die axialen Gegenkräfte aufzunehmen. Durch die universelle Abstimmung lässt sich das Lagerpaar direkt in O- oder X-Anordnung montieren. In diesen Anordnungen stellt sich konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft ein, was den Einstellaufwand bei der Montage erleichtert.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt das Verhältnis von übertragbarer Axial- zu Radialkraft und sorgt für hohe axiale Belastbarkeit. Neben der Tragrichtung kommt es auf die Führungsgenauigkeit an: Dieses Lager verbindet Maßgenauigkeit nach P6 mit erhöhter Laufgenauigkeit nach P5. Der Messingblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, planen Sie eine externe Gehäusedichtung und gezielte Schmiermittelzufuhr für den vorgesehenen Temperaturbereich ein.
Einreihiges Wälzlager mit 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite. Es besitzt einen Druckwinkel von 40 Grad, einen Messingblechkäfig sowie erhöhte Präzision mit Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5. Konstruiert ist es für die Aufnahme kombinierter Kräfte aus radialer und axialer Richtung.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Berührungslinie zwischen den Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erlaubt die Aufnahme besonders hoher axialer Kräfte in einer Richtung. Dadurch stützt das Lager Wellen axial steif ab, benötigt jedoch immer eine Gegenführung durch ein zweites Lager.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt direkt an Laufbahnen und Wälzkörper. Sie können Öl- oder Fettschmierung wählen, abgestimmt auf den zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Eine Gehäusedichtung schützt das Schmiermittel vor Verunreinigungen.
Werden zwei Lager dieser Bauart zusammengestellt, ergibt sich bei O- sowie X-Anordnung eine geringe axiale Lagerluft ohne Passringe. Eine O-Anordnung nimmt Kippmomente über eine breitere Stützbasis auf, während eine X-Anordnung eine kompakte Kraftabstützung bietet. Beide Varianten nehmen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf.
Der Käfig trennt die Wälzkörper und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Im Vergleich zu massiven Ausführungen bietet geformtes Messingblech ein geringes Bauteilgewicht bei guter thermischer Beständigkeit im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Zudem verhält sich Messing im Kontakt mit gängigen Schmierstoffen neutral.
Die Toleranzangaben beschreiben die Fertigungsgenauigkeit der Lagerringe. Maßgenauigkeit nach P6 definiert engere Toleranzen an Bohrung und Außendurchmesser als der Standard. Die Laufgenauigkeit nach P5 reduziert Radial- sowie Axialschlag der rotierenden Ringe und ermöglicht einen gleichmäßigen Rundlauf bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
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