SKF
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Das Schrägkugellager 3310 A-2Z/C3MT33 von SKF bietet mit 50x110x44,4 mm, erhöhter C3-Lagerluft und beidseitigen Deckscheiben eine präzise Führung bei kombinierten Lasten.
Das Schrägkugellager 3310 A-2Z/C3MT33 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 44,4 mm. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Baueinheit radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Lasten auf. Konstruktiv entspricht der Aufbau zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht auf der Welle jedoch weniger axialen Bauraum als zwei Einzellager.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen zweireihige Schrägkugellager bevorzugt an Lagerstellen, an denen starre Wellenführungen gefordert sind und Kippmomente auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit gleichzeitig wirkenden Radial- und Axialkräften. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen vibrationsarm. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P6 (ABEC 3) eignet sich das Lager für industrielle Anwendungen mit gesteigerten Anforderungen an die Rundlaufgenauigkeit.
Die Nachsetzzeichen beschreiben wichtige funktionale Merkmale dieser Ausführung: Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte radiale Lagerluft aus. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus und trägt dazu bei, ein Verspannen bei festen Passungen zu vermeiden. Die beidseitige 2Z-Abdeckung schirmt das Innere gegen grobe Schmutzpartikel ab. Da metallische Deckscheiben berührungslos laufen, erzeugen sie im laufenden Betrieb keine zusätzliche Reibungswärme. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius ab.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 44,4 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 3310. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich der Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen unkompliziert gestaltet.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Durch diese Geometrie nimmt das zweireihige Lager sowohl radiale Kräfte als auch beidseitige Axialbelastungen auf. Es widersteht zudem wirkenden Kippmomenten stabiler als einreihige Radialkugellager vergleichbarer Baugröße.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine über dem Standardmaß liegende Radialluft vor dem Einbau. Diese Reserve dient dazu, thermische Ausdehnungen der Welle bei höheren Betriebstemperaturen auszugleichen. Zudem trägt die C3-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn Innen- oder Außenring mit festen Passungen montiert werden.
Bei der Variante 2Z sitzen auf beiden Stirnseiten profilierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese schließen berührungslos ab, mindern das Eindringen von Verunreinigungen in die Laufbahn und halten den Schmierstoff im Lagerinneren. Durch den spaltgedichteten Lauf tritt kein reibungsbedingter Drehzahlabfall auf.
Ausgelegt ist dieses Wälzlager für Umgebungstemperaturen von -30 bis +110 Grad Celsius. Sowohl der Bauteilwerkstoff aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der formstabile Stahlblechkäfig sind auf dieses thermische Einsatzfenster im industriellen Dauerbetrieb abgestimmt.
Toleranzklasse P6 (nach ISO) bzw. ABEC 3 kennzeichnet eine engere Fertigungsgenauigkeit als die Normaltoleranz. Sie zeichnet sich durch geringere Rundlauftoleranzen und präzisere Maßhaltigkeit von Bohrung und Außendurchmesser aus. Dies führt zu einem ruhigeren Laufverhalten und höherer Führungsgenauigkeit bei schnelllaufenden Wellen.
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