SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,22 € | 118,42 € |
| 20 | 12,47 € | 112,17 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3308 A-2Z/C3MT33 von SKF kombiniert 40 mm Bohrung, beidseitige Deckscheiben und vergrößerte C3-Lagerluft für kombinierte Belastungen.
Mit dem Schrägkugellager 3308 A-2Z/C3MT33 erhalten Sie ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Das Bauteil besitzt einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 36,5 mm. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Konstruktion gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beide Richtungen auf. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P6 und läuft mit einem stabilen Stahlblechkäfig.
Zweireihige Schrägkugellager kommen dort zum Einsatz, wo Wälzlagerungen bei begrenztem axialem Bauraum hohe Kippmomente und kombinierte Belastungen aufnehmen müssen. Durch die interne Anordnung der beiden Kugelreihen überträgt dieses Lager Führungskräfte in beide Axialrichtungen. Sie nutzen diese Einheit im Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius. Typische Einsatzbereiche sind starre Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften sowie Wellenführungen mit wechselnden Lastrichtungen.
Die Nachsetzzeichen definieren spezifische Eigenschaften für anspruchsvolle Einbaubedingungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring im Betrieb Temperaturunterschiede entstehen oder feste Passungen das Betriebsspiel verengen. Die beidseitigen Blechdeckscheiben (2Z) schirmen das Innere vor groben Schmutzpartikeln ab. Sie halten das Schmiermittel im Lagerraum, ohne durch schleifende Reibung zusätzliche Wärme zu erzeugen.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Gesamtbreite von 36,5 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen entsprechen der genormten metrischen Baureihe 3308 für zweireihige Wälzlager.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses größere Radialspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Gehäuse im laufenden Betrieb ungleichmäßig erwärmen. Es empfiehlt sich ebenfalls bei festen Lagersitzen, die den Innenring aufweiten.
Die Kennzeichnung 2Z signalisiert beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen berührungsfreien Dichtspalt zu den Lagerringen. Sie halten Schmierfett im Wälzraum und halten feste Fremdkörper fern, ohne nennenswerte Reibungswärme im Vergleich zu offenen Lagern zu erzeugen.
Der Druckwinkel definiert die Richtung der Kraftübertragung zwischen Laufbahn und Wälzkörpern schräg zur Radialebene. Mit einem Winkel von 30 Grad ist die Konstruktion für eine hohe axiale Kraftaufnahme ausgelegt. Durch die zweireihige Bauform stützt das Bauteil axiale Kräfte stabil in beide Richtungen ab.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz in einer Spanne von -30 bis +110 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der geführte Stahlblechkäfig und die metallischen Abdeckungen ihre Maß- sowie Formbeständigkeit im regulären Dauerbetrieb.
Die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im Vergleich zu Lagern der Normalklasse. Dies unterstützt eine präzise Führung der Welle und vermindert Schwingungen bei anspruchsvollen Drehzahlen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership