SKF
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Das Schrägkugellager 7211 BECBJ von SKF Wälzlager nimmt mit 55 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel kombinierte Radial- und Axiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7211 BECBJ ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 55x100x21 mm. Die Bauart nimmt radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen Innen- und Außenring. Als offene Bauform eignet sich das Lager für den Betrieb mit externer Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Die Konstruktion ist dafür ausgelegt, gleichzeitig einwirkende Radiallasten und hohe einseitige Axiallasten zu tragen. Da ein Einzellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager. Bei paarweiser Montage in O- oder X-Anordnung stützt das Lagerpaar axiale Kräfte in beiden Richtungen ab und weist dabei eine geringe Axialluft auf.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad leitet Kräfte schräg durch die Wälzkörperreihe und ermöglicht eine hohe Belastbarkeit bei axialer Beanspruchung. Gefertigt wird das Lager in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) sowie mit normaler Radiallagerluft. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich die Einheit direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen. Eine externe Dichtung schützt die offene Laufbahn vor Schmutzeintrag.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Baubreite von 21 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Es verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut und wird aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Wirkungslinie der Wälzkörperkräfte gegenüber der Radialebene. Ein Nenndruckwinkel von 40 Grad sorgt dafür, dass das Lager große Axialkräfte aufnehmen kann. Dadurch eignet sich das Bauteil gezielt für Wellenlagerungen, bei denen starke einseitige Axialschübe in Kombination mit radialen Kräften abgestützt werden müssen.
Als offene Lagerausführung erfordert das Bauteil eine externe Schmierung mit Fett oder Öl vor der Inbetriebnahme. Zudem benötigt die Lagerstelle eine äußere Gehäuseabdichtung, um das Austreten von Schmierstoff und den Eintrag von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
In O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine geringe Axialluft auf und nimmt Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Diese paarweise Kombination erhöht zudem die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung gegenüber Einzellagern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 tragen zu einer hohen Formbeständigkeit über diesen gesamten Bereich bei. Ausschlaggebend für den reibungslosen Lauf ist, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Toleranzklasse P0 definiert die genormte Standardgenauigkeit für Maß- und Laufeigenschaften bei Wälzlagern und entspricht der Einstufung ABEC 1. Diese Fertigungstoleranz genügt den Anforderungen üblicher industrieller Anwendungen und ermöglicht einen wirtschaftlichen Einbau in Passungen ohne Sonderanpassungen.
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