SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 75,24 € | 1.429,53 € |
| 3 | 150,49 € | 1.354,28 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3322 A/C3 von SKF mit 110 mm Bohrung nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf.
Das Schrägkugellager 3322 A/C3 von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 92,1 mm beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei gepaarte Einzellager. Der Druckwinkel von 30 Grad sorgt für eine zuverlässige Kraftübertragung bei kombinierten Belastungen. Aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und mit einem geführten Stahlblechkäfig ausgestattet, eignet sich dieses Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +200 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Schrägkugellager vor allem für Lagerstellen, an denen hohe radiale Kräfte gleichzeitig mit beidseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtungen läuft das offene Wälzlager besonders reibungsarm. Sie integrieren die Komponente typischerweise in Getrieben, Pumpen oder industriellen Antriebssträngen, bei denen eine externe Abdichtung und Schmierung über das Gehäuse erfolgt. Die Ausführung in Toleranzklasse P6 unterstützt zudem eine hohe Laufgenauigkeit in rotierenden Maschinensystemen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche interne Spiel gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen bis +200 Grad oder feste Passungen auf der Welle aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Die Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) sichert engere Maß- und Formtoleranzen als die Normaltoleranz. In Kombination mit dem formstabilen Stahlblechkäfig und dem 30-Grad-Druckwinkel bietet das Lager eine präzise Wellenführung bei dynamischer Beanspruchung.
Dieses zweireihige Wälzlager nimmt über zwei Kugelreihen radiale sowie beidseitige Axialkräfte auf. Es besitzt einen gemeinsamen Außenring ohne Flansch sowie einen geführten Stahlblechkäfig. Mit dem Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen bei geringerem axialem Bauraumbedarf als zwei separate Einzellager.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 92,1 mm auf. Bei Ersatz- und Neubeschaffungen sollten Sie diese Maße exakt mit dem Wellensitz und der Gehäusebohrung abgleichen, um die vorgeschriebenen Passungsverhältnisse der Toleranzklasse P6 einzuhalten.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Ein größeres Lagerspiel verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Innenring während des Betriebs durch Wärmeentwicklung ausdehnen. Das ist besonders bei hohen Drehzahlen oder Einsatztemperaturen bis +200 Grad von Bedeutung.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfolgt die Schmierung extern über das Gehäuse. Je nach Einsatzfall und Drehzahl kommt hierfür Industrieöl oder geeignetes Wälzlagerfett zum Einsatz. Gleichzeitig schützt eine externe Gehäusedichtung die Laufbahnen vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und mit einem unempfindlichen Stahlblechkäfig ausgestattet, deckt die Komponente einen Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad ab. Bei dauerhaft hohen Temperaturen sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel für diese thermische Belastung ausgelegt ist.
Die Einstufung in P6 beziehungsweise ABEC 3 bedeutet geringere Rundlauf- und Maßabweichungen als bei Standardlagern. Dies führt zu einem ruhigeren Lauf, geringeren Schwingungen und einer exakteren Führung der Welle. Daraus resultiert eine präzise Wellenführung bei anspruchsvollen Industrieantrieben.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership