SKF
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Das zweireihige Schrägkugellager 3207 A-2ZTN9/C3MT33 von SKF (35x72x27 mm) nimmt kombinierte Belastungen auf und bietet beidseitige Deckscheiben sowie C3-Lagerluft.
Das Schrägkugellager 3207 A-2ZTN9/C3MT33 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einem Außendurchmesser von 72 mm, einer Bohrung von 35 mm und einer Breite von 27 mm entspricht es einer kompakten Baueinheit. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt diese Ausführung Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Die beidseitige Blechabdeckung schützt das Innere vor groben Schmutzpartikeln, während das integrierte Sonderfett einen weiten Temperaturbereich abdeckt.
Dieses zweireihige Wälzlager nimmt kombinierte Belastungen auf engem axialen Bauraum auf. Durch die symmetrische Anordnung beider Kugelreihen stützt es Kippmomente sowie beidseitige Axialkräfte stabil ab. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 unterstützt dabei eine präzise Führung bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
Die beidseitigen Deckscheiben halten grobe Verunreinigungen vom Inneren fern und sichern den Verbleib des Schmierstoffs im System, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verringert.
Der leichte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und trägt zu einer geringen Geräuschentwicklung im Lauf bei. Er begrenzt den zulässigen Betriebsbereich auf Spannen von -30 bis +110 Grad. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Temperaturausdehnungen von Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager auch unter thermischer Belastung frei abrollt.
Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße abzustimmen. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, erfolgt die axiale Fixierung im Lagergehäuse über standardmäßige Gehäuseschultern oder Sicherungsringe.
Das Lager kombiniert eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 27 mm mit einem Druckwinkel von 30 Grad. Es stützt Radialkräfte sowie Axialkräfte aus zwei Richtungen ab. Zur Ausstattung gehören Deckscheiben, ein Polyamidkäfig, werksseitiges Sonderfett und die Toleranzklasse P6.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert, dass sich das Lager bei thermischer Ausdehnung von Welle oder Gehäuse verspannt. Dies erweist sich vor allem bei höheren Drehzahlen und wechselnden Betriebstemperaturen als vorteilhaft.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +110 Grad. Dieser Spielraum wird durch den verbauten Polyamidkäfig sowie die Eigenschaften des werksseitig eingebrachten Sonderfetts definiert. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Käfiggeometrie und Schmierstofffilm funktionsfähig.
Die Kennzeichnung 2Z bezeichnet nicht-schleifende Deckscheiben aus Stahlblech auf beiden Lagerseiten. Diese Scheiben halten gröbere Schmutzpartikel und Fremdkörper vom Inneren fern und halten das Schmierfett im System. Da sie nicht am Innenring schleifen, verursachen sie im Vergleich zu Berührungsdichtungen keine zusätzliche Reibungswärme.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 (nach ISO) oder ABEC 3 (nach US-Standard) weist auf engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im Vergleich zum Normalstandard hin. Wellen und Gehäuse mit entsprechenden Passungsanforderungen profitieren von einer höheren Rundlaufpräzision und ruhigerem Betrieb.
Die Lagerringe und Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit unter zyklischer Belastung aus. Der Führungskäfig besteht aus Polyamid, was Gewicht spart und eine elastische Führung der Wälzkörper unterstützt.
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