SKF
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| 30 | 6,12 € | 54,97 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7205 BECBM von SKF (25x52x15 mm) nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen bei hoher Laufgenauigkeit auf.
Das Schrägkugellager 7205 BECBM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 25 mm, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Die Konstruktion weist einen Druckwinkel von 40 Grad auf, wodurch das Lager neben Radialkräften auch hohe axiale Kräfte in einer Richtung aufnehmen kann. Als offene Ausführung ohne Dichtung ist dieses Wälzlager für die Schmierung über das umgebende System ausgelegt. Es verfügt über normale Radiallagerluft und gehört zur Explorer-Leistungsklasse von SKF.
Dieses Schrägkugellager eignet sich für Lagerungsanordnungen, bei denen Wellen gleichzeitig radialen Belastungen und einseitig gerichteten Axialkräften ausgesetzt sind. Durch die Fertigung mit Maßgenauigkeit P6 und erhöhter Laufgenauigkeit P5 empfiehlt sich die Einheit für Anwendungen, die einen präzisen Rundlauf verlangen. Als offene Ausführung ohne Dichtung ist das Bauteil für geschmierte Systeme wie öl- oder fettversorgte Lagergehäuse ausgelegt.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper im Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad. Diese Käfigausführung eignet sich besonders bei thermischen Belastungen oder auftretenden Vibrationen. Zudem ist das Lager für den satzweisen Einbau vorbereitet: Bei der Montage als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung stellt sich gezielt eine geringe Axialluft ein. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfordert die Konstruktion stets ein passend angestelltes Gegenlager.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Baubreite von 15 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in passenden Lagergehäusen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Dadurch eignet es sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen spürbare Schubkräfte auf die Welle wirken.
Die Kennzeichnung schlüsselt spezifische Konstruktionsmerkmale auf: Das Kürzel BE steht für eine Innenkonstruktion mit 40 Grad Druckwinkel, die für den universellen Einbau als Satz vorgesehen ist. Das C weist auf eine definierte geringe Axialluft bei O- oder X-Anordnung hin, während BM den bearbeiteten Massivkäfig aus Messing bezeichnet.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Messingkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material formstabil. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss der verwendete Schmierstoff ebenfalls auf die gewählte Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axiallasten bauartbedingt nur in einer Richtung auf. Unter radialer Last entsteht im Lagerinneren zudem eine axiale Kraftkomponente. Um ein axiales Ausweichen der Welle zu verhindern, wird auf der Gegenseite ein zweites Lager gegensinnig montiert, üblicherweise in O- oder X-Anordnung.
Diese Angaben definieren die Fertigungspräzision nach Wälzlagernormen. Maßgenauigkeit P6 bedeutet engere Toleranzen für Bohrungs- und Außendurchmesser im Vergleich zum Grundstandard. Laufgenauigkeit P5 reduziert den Rundlauffehler weiter. Das Resultat ist ein gleichmäßiger Lauf mit minimalem Schlag, was die Laufruhe unterstützt.
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