SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 59,74 € | 537,70 € |
Das Schrägkugellager 7024 BGM von SKF nimmt mit 120 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und Messingkäfig hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7024 BGM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den integrierten Messingkäfig führt das Lager die Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsverhältnissen präzise. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an Ihre Einsatzbedingungen anpassen. Das Fabrikat von SKF Wälzlager kommt typischerweise in Lagerungen zum Einsatz, die gleichzeitig radiale Kräfte und hohe axiale Belastungen in einer Richtung aufnehmen müssen.
Dieses einreihige Lager eignet sich primär für Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Die Kräfte werden schräg zur Radialebene über die Laufbahnen übertragen, weshalb das Lager Axiallasten gezielt in einer Richtung aufnimmt. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen eine exakte Führung erforderlich ist. Für eine zweiseitige axiale Führung kombinieren Konstrukteure das Modell üblicherweise mit einem zweiten Schrägkugellager in Gegenanordnung.
Der Druckwinkel von 40 Grad ermöglicht eine hohe axiale Kraftaufnahme im Verhältnis zur Radiallast. Im Zusammenspiel mit dem Messingkäfig eignet sich diese Ausführung besonders für Anwendungen mit anspruchsvollen Schmierbedingungen oder höheren Temperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad. Da das Lager der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht und eine normale Radiallagerluft aufweist, lässt es sich problemlos in Standardkonstruktionen ohne Sonderpassungen integrieren.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Schrägkugellager den Standardmaßen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese normierten Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen und auf passenden Wellenabschnitten.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen das Schmiermittel, wie Fett oder Öl, direkt auf die Umgebungsbedingungen und Drehzahlen Ihrer Konstruktion ab. Um das Eindringen von Schmutz zu verhindern und den Schmierstoff im Lager zu halten, sieht die Anschlusskonstruktion externe Abdichtungen wie Wellendichtringe vor.
Die Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den Laufbahnen verläuft in einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dieser relativ steile Druckwinkel verleiht dem Schrägkugellager 7024 BGM eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Reine Radialkräfte erzeugen dabei stets eine innere Axialkraft, die durch eine Gegenlagerung abgestützt werden muss.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper sicher und zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie günstige Notlaufeigenschaften aus. Er hält mechanischen Belastungen stand und behält auch bei Betriebstemperaturen bis zu +150 Grad seine Formstabilität. Damit eignet sich das Lager für Einsatzbereiche, in denen Standard-Käfige aus Kunststoff thermisch an Grenzen stoßen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad für das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Innerhalb dieser Spanne bleiben die Gefügestruktur des Stahls und der Messingkäfig formstabil. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch der gewählte Schmierstoff und externe Dichtungselemente für die jeweilige Einsatztemperatur Ihrer Anwendung geeignet sind.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 bezeichnet die normale Fertigungsgenauigkeit für Standard-Industrielager hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft bietet das Lager bei vorschriftsmäßiger Montage auf Normalpassungen das erforderliche Betriebsspiel. Das vereinfacht die Auswahl passender Wellen- und Gehäusetoleranzen bei der Konstruktion erheblich.
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