NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,37 € | 26,05 € |
| 35 | 2,74 € | 24,68 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7207 BW von NSK nimmt mit 35 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7207 BW ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Drehbewegungen in Industrie und Handwerk. Das offene Bauteil stammt von NSK und besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die innere Geometrie leitet das Wälzlager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in einer Richtung gezielt über die schräg gestellten Laufbahnen ab. Betriebe und Werkstätten nutzen diese Standardausführung als montagefreundliche Komponente bei Wellenlagerungen mit definierten Lastrichtungen.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Wellenführungen, bei denen neben radialen Kräften gleichzeitig einseitige Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Antrieben und rotierenden Wellen. Konstrukteure stellen das einreihige Lager häufig einem zweiten Schrägkugellager gegenüber, um eine geordnete Führung in beide Axialrichtungen zu erhalten.
Der Druckwinkel von 40 Grad bewirkt eine steile Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Dadurch nimmt das Bauteil im Vergleich zu flacheren Druckwinkeln hohe axiale Lasten auf. Im Betrieb führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper stabil auf ihrer Bahn. Die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager den genormten Maßen dieser Baugröße. Der zylindrische Außenring verfügt über keinen Flansch und keine Nut, wodurch sich das Bauteil bündig in entsprechende Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die Kraftwirkungslinie verläuft bei diesem Schrägkugellager in einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Diese Bauart nimmt im Vergleich zu flacheren Druckwinkeln größere axiale Kräfte in einer Richtung auf. Das Lager stützt kombinierte Belastungen gezielt ab, sofern eine ständige Axiallast anliegt.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Dichtscheiben und ist für die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion vorgesehen. Sie können je nach Drehzahl und Umgebungsbedingungen Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Externe Dichtelemente an der Gehäusewand halten Schmutzpartikel vom offenen Lagerinneren fern.
Die Toleranzklasse P0, auch als ABEC 1 oder Normaltoleranz PN bezeichnet, legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen fest. Sie bildet den regulären Standard für Industriewälzlager. Diese Ausführung deckt übliche Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ohne gesonderte Präzisionsvorgaben ab.
NSK spezifiziert für das Lager einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad. Sowohl der formstabile Stahlblechkäfig als auch der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in dieser Spanne ihre mechanische Festigkeit. Voraussetzung für den einwandfreien Betrieb ist ein Schmierstoff, der auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Einreihige Schrägkugellager können konstruktionsbedingt Axialkräfte nur in eine Richtung übertragen. Um eine Welle in beiden Richtungen axial zu fixieren, werden zwei Lager gegeneinander angestellt, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Diese Kombination ermöglicht eine spielfreie Lagerung bei wechselnden Axialkräften.
NSK Deutschland GmbH
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