SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,51 € | 123,72 € |
| 20 | 13,03 € | 117,20 € |
Das Schrägkugellager 3211 A-2RS1/MT33 von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 55x100x33,3 mm kombinierte radiale und beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3211 A-2RS1/MT33 ist ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers SKF mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 33,3 mm. Es besteht aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Die Konstruktion überträgt gleichzeitig radiale und beidseitige axiale Führungskräfte in industriellen Wellenlagerungen. Durch die beidseitige Berührungsdichtung verbleibt das Schmiermittel im Lagerinnenraum.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich für Lagerstellen, die hohe radiale Kräfte mit wechselnden axialen Führungskräften vereinen. Dazu zählen Industrieantriebe, Getriebewellen sowie starre Wellenlagerungen mit beidseitiger axialer Führung. Das Bauteil benötigt im Vergleich zu zwei gepaarten Einzellagern weniger Baubreite und vereinfacht die Montage auf der Welle. Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut lässt sich formschlüssig in geschlossene Gehäusebohrungen einsetzen.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad begünstigt die Aufnahme beidseitig wirkender Axialkräfte bei gleichzeitig stabiler radialer Abstützung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3) sorgt für eine engere Maß- und Rundlaufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz, was die Laufruhe im Betrieb unterstützt. Beidseitige 2RS1-Lippendichtungen dienen dem Schutz vor eindringenden Fremdkörpern sowie Feuchtigkeit. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +110 Grad Celsius bei normaler Radiallagerluft.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 33,3 mm ist das Bauteil zweireihig ausgeführt. Es besitzt zwei Kugelreihen im Außenring ohne Nut oder Flansch. Die Fertigung erfolgt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit geführten Wälzkörpern in einem Stahlblechkäfig.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig montierte Berührungsdichtungen mit integrierter Dichtlippe. Diese Dichtscheiben liegen am Innenring an und halten Schmutzpartikel sowie Spritzwasser vom Lagerinneren fern. Gleichzeitig vermindern sie das Austreten des Schmierfetts, wodurch das Bauteil für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ausgelegt ist.
Bei einem Druckwinkel von 30 Grad verläuft die Kraftwirkungslinie schräg über die beiden Kugelreihen. Diese Geometrie verleiht dem Schrägkugellager eine hohe axiale Belastbarkeit in beide Richtungen bei gleichzeitig solider radialer Tragfähigkeit. Dadurch stützt das Lager Wellen gegen wechselnde Schubbelastungen ab.
Die Toleranzklasse P6 (nach ABEC 3) definiert geringere Fertigungstoleranzen bei Bohrungs-, Außen- und Rundlaufmaßen im Vergleich zur Standard-Toleranzklasse Normal. Die engere Tolerierung reduziert Vibrationen und sorgt für eine präzisere Führung der Welle bei höheren Drehzahlen im industriellen Dauereinsatz.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -30 und +110 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Wälzlagerstahl, den Stahlblechkäfig und den Werkstoff der elastischen Dichtlippen bestimmt. Ein Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte schützt die Dichtfunktion und erhält die Funktionsfähigkeit des Schmierstoffs.
Normale Radiallagerluft beschreibt das werkseitig vorgegebene Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für gängige industrielle Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen zwischen Innen- und Außenring, sodass das Lager im Betrieb ohne schädliche Verspannungen läuft.
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