NKE
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| 5 | 22,28 € | 200,46 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7316 -BECB-MP von NKE Steyr (80x170x39 mm) nimmt über seinen 40-Grad-Druckwinkel hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7316 -BECB-MP ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm. Bauartbedingt verlaufen die Laufbahnen im Innen- und Außenring schräg zueinander. Dadurch überträgt dieses Wälzlager Radiallasten und gleichzeitig einseitig wirkende Axiallasten. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ist das Lager für den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen vorgesehen.
Konstrukteure nutzen das Schrägkugellager 7316 -BECB-MP primär in Wellenlagerungen, an denen Radialkräfte mit definierten Axialschüben in einer Richtung zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Industriegetrieben und rotierenden Wellensträngen mit kombinierter Belastung. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in der Praxis meist als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung. Diese Paarung nimmt auch wechselnde axiale Belastungen auf und führt die Welle in beide Richtungen.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel. Die Wälzkörper werden durch einen Messingkäfig geführt, der für Betriebsumgebungen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist. Die Ausführung weist normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Bei paarweisem Verbau in O- oder X-Anordnung stellt sich herstellerseitig eine geringe Axialluft ein.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Gesamtbreite von 39 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt, sodass sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zirkulation von Gehäuseschmierstoffen wie Öl oder Getriebefett zwischen den Wälzkörpern. Gleichzeitig minimiert das Fehlen schleifender Dichtlippen die innere Reibung. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die Aufnahme hoher einseitiger Axialkräfte. Er sorgt dafür, dass die resultierenden Kräfte schräg über die massiven Ringe abgeleitet werden.
Bei der universellen Zusammenstellung als Lagerpaar ist die Innenkonstruktion so abgestimmt, dass sich in O- sowie in X-Anordnung unmittelbar eine geringe axiale Lagerluft ergibt. Aufwendiges manuelles Ausdistanzieren entfällt weitgehend, was die fachgerechte Montage von Gegenlagern erleichtert.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die formstabilen Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der unempfindliche Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maße und Festigkeitseigenschaften bei ordnungsgemäßer Schmierstoffversorgung bei.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit der Lagerringe.
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