FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,90 € | 377,93 € |
| 5 | 39,79 € | 358,04 € |
Das Schrägkugellager 7318 -B-XL-JP von FAG Wälzlager nimmt mit 90 mm Bohrung und 190 mm Außendurchmesser kombinierte Radial- und Axiallasten auf.
Dieses einreihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtung konstruiert. Die Bauform mit 43 mm Breite verfügt über einen Außenring ohne Flansch oder Nut. Innen- und Außenring weisen gegeneinander versetzte Laufbahnen auf. Dadurch leitet das Schrägkugellager 7318 -B-XL-JP auftretende Kräfte schräg zur Radialebene weiter und eignet sich gezielt für einseitig wirkende axiale Beanspruchungen in Kombination mit Radialkräften.
Diese Lagerbauform kommt zum Einsatz, wenn Wellenführungen neben radialen Kräften gleichzeitig hohe Axialkräfte in einer definierten Richtung aufnehmen müssen. Da einreihige Schrägkugellager Axiallasten konstruktionsbedingt nur einseitig aufnehmen können, erfolgt die Montage in der Praxis meist paarweise gegen ein zweites Lager, das die axiale Gegenführung übernimmt. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt und benötigt eine saubere axiale Ausrichtung.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Neigung der Kraftwirkungslinie zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen der Lagerringe. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine hohe axiale Tragfähigkeit bei einseitigen Axiallasten in Kombination mit Radialkräften. Geführt werden die Wälzkörper durch einen leichten Stahlblechkäfig. Da die Lagerstelle offen ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung im Gehäuse sowie eine darauf abgestimmte Schmierstoffzufuhr.
Die Hauptabmessungen umfassen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Gesamtbreite. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Vor der Montage empfiehlt sich ein Abgleich der Lagersitz- und Wellenmaße mit diesen Kenngrößen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ist dafür ausgelegt, hohe Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Radialbelastung aufzunehmen. Dadurch eignet sich das Lager gezielt für kombinierte Lastfälle.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Lauf. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er minimale Massenkräfte im Betrieb. Zudem bleibt das Material innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad formstabil und unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen.
Die offene Ausführung verzichtet auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Versorgung des Lagers über einen Schmierstoffkreislauf mit Öl oder Fett. Im Gegenzug muss die umgebende Konstruktion mit externen Dichtungen versehen sein, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Klassifizierung PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie dient dazu, die fachgerechte Montage auf standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen zu unterstützen.
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