FAG
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Das einreihige Schrägkugellager 7301 -B-XL-JP von FAG (12x37x12 mm) nimmt mit 40 Grad Druckwinkel kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7301 -B-XL-JP von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in kompakter Bauform. Mit den Abmessungen von 12 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite ist die Komponente für kompakte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau konzipiert. Durch den Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo gleichzeitig Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte abgestützt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt der Einbau häufig spiegelbildlich im Verbund mit einem zweiten Gegenlager. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus und ermöglicht so den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine hohe axiale Kraftaufnahme bei gleichzeitiger Radialbelastung. Die Standardausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ist für gängige Fertigungspassungen und zylindrische Lagersitze konzipiert. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, muss die Lagerstelle im Aggregat extern gegen Schmutzeintrag geschützt werden. Zudem ist für eine kontinuierliche Schmierung mit geeignetem Öl oder Wälzlagerfett zu sorgen.
Dieses einreihige Lager besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Breite von 12 mm. Der Außenring ist glatt ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen ermöglichen den Austausch in genormten Lagersitzen von Maschinen und kompakten Antrieben.
Die Wirkungslinie der Wälzkörper verläuft in einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dieser steile Druckwinkel ermöglicht die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Radialbelastung. Das Lager stützt axiale Führungskräfte ab, verlangt bei wechselnder Kraftrichtung jedoch eine paarweise Anordnung.
Als offenes Wälzlager ist die Ausführung für den Betrieb in geschlossenen Bauräumen ausgelegt, in denen eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung vorliegt. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme ableiten. Für den Schutz vor Partikeln oder Feuchtigkeit sorgen externe Dichtelemente am Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeitseigenschaften. Bei der konstruktiven Auslegung ist das eingesetzte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abzustimmen.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Standard-Toleranzklasse für Wälzlager und ist vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Innen- und Außenring. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebs- und Fertigungstechnik wirtschaftlich ab.
Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper während des Umlaufs. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus und bleibt im gesamten Einsatztemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius formstabil.
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