FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 3222 -M-C3 von FAG bietet mit 110x200x69,8 mm und Messingkäfig eine zweireihige Lagerung für hohe radiale und axiale Kräfte.
Das Schrägkugellager 3222 -M-C3 von FAG ist als zweireihiges Wälzlager für kombinierte Beanspruchungen konzipiert. Ausgeführt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Mit der Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 69,8 mm beansprucht diese Baueinheit weniger axialen Bauraum als zwei gepaarte Einzellager. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Zweireihige Schrägkugellager kommen vorrangig dort zum Einsatz, wo Lagerungen Kippmomente und wechselnde Axialkräfte aufnehmen müssen. Durch die interne Anordnung zweier Kugelreihen stützt dieses Wälzlager rotierende Wellen bei kombinierten Belastungen ab. Gegenüber einreihigen Ausführungen beansprucht die Bauform weniger Bauraum in axialer Richtung. Die Ausführung ist für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Vibrationen und Stoßbelastungen sowie bei erhöhten Betriebstemperaturen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse aus, sodass das Lagerspiel auch unter thermischer Beanspruchung erhalten bleibt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und der Anschluss an die Schmierstoffversorgung vorzusehen.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Baubreite von 69,8 mm. Mit diesen Hauptabmessungen nach Standardnorm und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für den Einbau auf zylindrischen Wellensitzen im allgemeinen Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, falls Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel beim Einpressen verengen.
Ein massiver Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und chemische Beständigkeit aus. Der Werkstoff Messing eignet sich für den Einsatz bei starken Schwingungen, Stoßbelastungen sowie fordernden thermischen Betriebsbedingungen.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht die direkte Schmierung über den Schmierkreislauf der Maschine mit Öl oder Fett. Zur Vermeidung von Schmutzeintritt und Schmiermittelverlust muss das Gehäuse mit externen Wellendichtringen, Labyrinthdichtungen oder Dichtungsdeckeln konstruiert werden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt, vorausgesetzt, der gewählte Schmierstoff ist ebenfalls für diese thermischen Bedingungen freigegeben.
Zweireihige Schrägkugellager sind gezielt dafür konstruiert, hohe Radialkräfte und gleichzeitig auftretende Axialkräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen. Die zwei Kugelreihen stützen zudem auftretende Kippmomente wirksam ab, was eine präzise axiale und radiale Wellenführung bei kompakter Einbaulänge im Vergleich zu gepaarten Einzellagern ermöglicht.
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