FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,26 € | 194,90 € |
| 20 | 20,52 € | 184,64 € |
Das Schrägkugellager 7313 -B-MP von FAG nimmt mit 65 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axialkräfte sowie Radiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7313 -B-MP von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch seine innere Geometrie mit geneigten Laufbahnen nimmt dieses Lager gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Das Schrägkugellager 7313 -B-MP kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Radialbelastungen mit axialen Kräften in einer Richtung zusammentreffen. Einreihige Schrägkugellager stützen Wellen ab, wenn diese gegen ein zweites Lager angestellt werden. Die Bauform dient der Aufnahme kombinierter Lasten in starren Lagerungsanordnungen mit axialer Schubbeanspruchung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt es sich in bestehende Gehäuseschmierungen oder externe Dichtungssysteme einbinden.
Die Kennzeichnung -B steht für einen Druckwinkel von 40 Grad. Dieser Winkel begünstigt die Aufnahme axialer Kräfte bei einseitiger Belastung. Das Nachsetzzeichen MP weist auf den Messingkäfig hin, der Führung und Formstabilität der Wälzkörper unterstützt. Bei der Konstruktion wird das Lager mit normaler Radiallagerluft und Normaltoleranz P0 auf die passende Gehäuse- und Wellenpassung abgestimmt.
Die Abmessungen betragen 65 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite. Der Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Anhand dieser Anschlussmaße lässt sich vor dem Einbau der benötigte Bauraum für Welle und Gehäuse prüfen.
Die Kennzeichnung -B definiert bei FAG einen Nenndruckwinkel von 40 Grad. Die Kraftübertragung erfolgt schräg zur Radialebene, wodurch das Lager axiale Lasten in einer Richtung aufnehmen kann. Für die Gegenrichtung ist in der Konstruktion ein passendes Gegenlager vorzusehen.
Das Nachsetzzeichen MP kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfig führt die Kugeln und eignet sich für Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad. Der Werkstoff Messing behält auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen und Schwingungen seine Formstabilität.
Als offenes Schrägkugellager besitzt diese Ausführung keine herstellerseitigen Dichtungen. Diese Bauform erlaubt die direkte Schmiermittelversorgung über den Öl- oder Fettkreislauf der umgebenden Konstruktion. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei diesem Lagertyp über externe Gehäusedichtungen.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Messingkäfig, bleibt das Bauteil innerhalb dieser Spanne formstabil. Das Schmiermittel muss passend auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein.
Ein einreihiges Lager nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf und benötigt daher ein angestelltes Gegenlager. Typisch ist der Einbau im Lagersatz in X- oder O-Anordnung. Beim Aufpressen dürfen Montagekräfte nicht über die Wälzkörper übertragen werden, sondern müssen direkt am gepressten Ring ansetzen.
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