7319  BEP Schrägkugellager von SKF
7319  BEP Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7319 BEP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
95 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
45 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
5,771 kg
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Schrägkugellager SKF 7319 BEP
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Schrägkugellager SKF 7319 BEP

Das Schrägkugellager 7319 BEP von SKF nimmt mit 95 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axiallasten sowie Radialkräfte auf.

Dieses einreihige Schrägkugellager 7319 BEP der Marke SKF Wälzlager ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt. Die Baueinheit besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt die Abmessungen 95 mm Innen- sowie 200 mm Außendurchmesser bei 45 mm Breite. Durch die konstruktiv versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring eignet sich diese Bauform speziell für kombinierte Belastungen, bei denen axiale Kräfte in einer definierten Richtung auf die gelagerte Welle wirken.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7319 BEP im Betrieb?

Das Lager dient vor allem der gezielten Führung von rotierenden Wellen, die gleichzeitig radial und stark einseitig axial beansprucht werden. Der definierte Druckwinkel von 40 Grad verleiht dieser Ausführung eine hohe axiale Belastbarkeit in der jeweiligen Lastrichtung. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau und im allgemeinen Getriebebau bei Lagerungen mit einseitigen Schubkräften. Um wechselnde oder beidseitige Axialkräfte abzufangen, wird das einreihige Lager üblicherweise paarweise gegen ein zweites Schrägkugellager angestellt montiert.

Was zeichnet den Polyamidkäfig und die offene Bauform aus?

Der integrierte Polyamidkäfig übernimmt die exakte Führung der Wälzkörper, reduziert die bewegte Masse innerhalb der Lagerung und unterstützt einen vibrations- sowie geräuscharmen Lauf. Für den laufenden Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgen die kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie der Schutz vor Verschmutzung über die Gehäusekonstruktion. Mit der Norm-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und normaler Radiallagerluft passt das Bauteil präzise in zylindrische Lagersitze.

Was bedeutet die Bezeichnung Schrägkugellager 7319 BEP?

Die Bezeichnung steht für ein einreihiges Schrägkugellager der Reihe 73 mit 95 mm Bohrungsdurchmesser. Das Nachsetzzeichen BEP kennzeichnet eine Konstruktion mit einem Druckwinkel von 40 Grad sowie einen Polyamidkäfig, gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 7319 BEP?

Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Gesamtbreite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut, was den standardisierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.

Warum besitzt dieses Lager einen Druckwinkel von 40 Grad?

Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Wirkungslinie der Kraft schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch nimmt das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Es stützt die Welle bei Schubkräften in axialer Wirkrichtung gegen das Gehäuse ab.

Welcher Temperaturbereich ist für das Schrägkugellager 7319 BEP zulässig?

Die Ausführung mit Polyamidkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für das geplante Temperaturfenster freigegeben ist.

Wie wird ein offenes Schrägkugellager geschmiert und abgedichtet?

Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfolgt die Schmierung über Öl oder Fett über das Maschinengehäuse. Die Abdichtung gegen Fremdkörper und Schmierstoffaustritt übernehmen Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe der Anschlusskonstruktion.

Wie unterscheidet sich die Standardausführung von gepaarten Lagern?

Das Lager in Einzelausführung ist für Lagerstellen vorgesehen, an denen die axiale Last nur in einer Richtung wirkt oder das Lagerspiel bei der Montage manuell eingestellt wird. Im Gegensatz zu Universallagern ist diese Bauform nicht für den beliebigen satzweisen Direkteinbau ohne Passungsabgleich vorgesehen.

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