NKE
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Das Schrägkugellager 3210 -B-2Z-TV von NKE Steyr bietet mit 50 mm Bohrung und zweireihigem Aufbau eine stabile Führung für kombinierte Lasten.
Das zweireihige Schrägkugellager 3210 -B-2Z-TV von NKE Steyr nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Baueinheit über einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 30,2 mm. Die Konstruktion entspricht der normalen Radiallagerluft und ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen.
Dieses zweireihige Wälzlager ist für kompakte Einbauräume konzipiert, in denen einreihige Lager den Axialschub nicht in beiden Richtungen aufnehmen können. Durch den Druckwinkel von 32 Grad stützt die Baueinheit auch auftretende Kippmomente wirksam ab. Die beidseitigen Deckscheiben schirmen das Innere vor dem Eindringen von Partikeln ab, sodass das Schmiermittel in den Laufbahnen verbleibt und der Wartungsaufwand gering gehalten wird.
Das Nachsetzzeichen TV kennzeichnet den leichten Polyamidkäfig, der zu einem reibungsarmen Lauf des Lagers beiträgt. Die Werkstoffausführung ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. In Kombination mit der beidseitigen metallischen Abdeckung (2Z) schützt die Konstruktion die Wälzkörper vor Verschmutzung. Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut gefertigt ist, lässt sich das Schrägkugellager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Die zweireihige Bauweise kennzeichnet das Lager, das radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus beiden Richtungen aufnimmt. Mit den Abmessungen 50x90x30,2 mm und einem Druckwinkel von 32 Grad widersteht es wirksam Kippmomenten. Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper präzise durch die Laufbahnen.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub und Feststoffpartikeln. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Bereich der Wälzkörperlaufbahnen. Da die Spaltdichtungen berührungslos arbeiten, verursachen sie keine zusätzliche Reibung im Betrieb.
Ausgelegt ist das Wälzlager für einen Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Maßgeblich für diese Grenzen sind neben dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 vor allem der Polyamidkäfig (TV). Für Umgebungen außerhalb dieses thermischen Fensters sind gesonderte Werkstoffausführungen erforderlich.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieser Standardspielraum trägt dazu bei, dass sich das Betriebsspiel nach dem Einbau auf der Welle und im Gehäuse im vorgesehenen Rahmen bewegt, ohne thermische Verspannungen im Betrieb zu begünstigen.
P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Die Maß- und Rundlauftoleranzen entsprechen den Vorgaben des allgemeinen Maschinenbaus, sodass Konstrukteure auf genormte Passungssitze für Welle und Gehäusebohrung zurückgreifen können.
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