SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,03 € | 95,58 € |
| 30 | 10,07 € | 90,54 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3211 A/C3 von SKF (55x100x33,3 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen über zwei Kugelreihen mit 30 Grad Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 3211 A/C3 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 33,3 mm entspricht die Geometrie der Standard-Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, binden Sie das Bauteil direkt in das bestehende Schmiersystem Ihrer Anlage ein.
Das zweireihige Lager nimmt gleichzeitig radiale Lasten und axiale Führungskräfte aus beiden Richtungen auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad übertragen die zwei Kugelreihen kombinierte Beanspruchungen zuverlässig zwischen Außen- und Innenring. Konstruktionen profitieren von dieser Ausführung vor allem dort, wo bei begrenztem axialem Bauraum eine präzise Wellenführung ohne zwei separate, gegeneinander angestellte Einzellager erforderlich ist.
Die Ausführung A/C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft der Klasse C3 auf. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht Wärmeausdehnungen im Betrieb aus und eignet sich für Temperaturunterschiede im Bereich von -20 bis +150 Grad. Zudem erleichtert die C3-Lagerluft feste Passungen auf Welle und Gehäuse, ohne dass im Betrieb unzulässige Verspannungen entstehen. Mit der Toleranzklasse P6 (entspricht ABEC 3) bietet das Lager eine feinere Maß- und Laufgenauigkeit als die Normaltoleranz, was einen vibrationsarmen Lauf unterstützt.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen zeitgleich radiale Lasten und beidseitige axiale Führungskräfte auf engem Bauraum auf. Der Druckwinkel von 30 Grad stützt kombinierte Belastungen effektiv ab. Damit ersetzt die Baueinheit zwei separate einreihige Lager und vereinfacht die Konstruktion bei kompakten, starren Wellenlagerungen.
Dieses Modell verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Gesamtbreite von 33,3 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Diese genormten Anschlussmaße ermöglichen einen direkten Austausch in entsprechenden Gehäusesitzen nach metrischem Maßsystem.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Das Lagerspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bietet Raum für thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb. Auch bei festeren Passungen wirkt das C3-Spiel einem Klemmen der Wälzkörper entgegen und unterstützt ein gleichmäßiges Laufverhalten.
Weil dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, sorgt eine gehäuseseitige Abdichtung für den Schutz vor Fremdpartikeln und Feuchtigkeit. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt über die umliegende Lagerkonstruktion. Eine passende Schmierstoffversorgung schützt die Kontaktflächen aus Wälzlagerstahl vor Verschleiß.
Für das Bauteil gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der formstabile Stahlblechkäfig und der gehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in dieser Temperaturspanne ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auswahl des externen Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dieser für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Die Einstufung in Toleranzklasse P6 definiert engere Fertigungstoleranzen bei Bohrungs- und Außendurchmesser sowie dem Rundlauf gegenüber der Standardtoleranz. Dies führt zu geringeren Vibrationen bei höheren Drehzahlen und einer exakteren Führung der Welle. Die ABEC-3-Normierung beschreibt das US-amerikanische Äquivalent zu dieser erhöhten Genauigkeitsstufe.
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