SKF
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Das zweireihige Schrägkugellager 3307 A von SKF mit den Maßen 35x80x34,9 mm nimmt radiale und beidseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Schrägkugellager 3307 A von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch seine kompakten Abmessungen von 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 34,9 mm Breite verbindet das Bauteil die Funktion zweier einreihiger Lager in O-Anordnung auf engem Raum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Das Lager der SKF Explorer Leistungsklasse kommt vor allem dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus beiden Richtungen auftreten.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Konstruktiv stützt die Anordnung auch Kippmomente ab, was das Schrägkugellager 3307 A für kompakte Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbelastung prädestiniert. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen. Voraussetzung dafür ist eine saubere Einbauumgebung oder eine externe Abdichtung des Lagergehäuses, damit kein Schmutz in das Lagerinnere eindringt.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Er verleiht dem Lager eine axiale Belastbarkeit bei stabiler Führung. Bei der Toleranzklasse kombiniert die Ausführung eine Maßgenauigkeit nach P6 mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach P5. Für die Konstruktion bedeutet das engere Fertigungstoleranzen und einen ruhigen Lauf. Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, eignet sich das Bauteil für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse.
Mit 35 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 34,9 mm Breite verbindet das Lager kompakte Abmessungen mit beidseitiger Lastaufnahme. Durch die zweireihige Ausführung beansprucht es axial weniger Bauraum als zwei einzeln gegeneinander angestellte einreihige Lager mit vergleichbarem Wellendurchmesser.
Durch zwei Kugelreihen mit einem Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Bauteil Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen. Die Anordnung der Laufbahnen ermöglicht zudem die Aufnahme von Kippmomenten. Es dient somit als Festlager zur beidseitigen axialen Führung von rotierenden Wellen.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Die Wälzkörper und Laufbahnen liegen frei, was die Schmierung über externe Öl- oder Fettkreisläufe im Gehäuse erleichtert. Im Gehäuse vorgesehene Dichtelemente schützen das Lager vor Schmiermittelverlust und eindringenden Schmutzpartikeln.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig erlauben den Einsatz in diesem thermischen Fenster. Bei der Schmierstoffwahl sollte die tatsächliche Betriebstemperatur innerhalb dieser Grenzwerte berücksichtigt werden.
Kombiniert werden eine Maßgenauigkeit der Klasse P6 und eine Laufgenauigkeit nach P5. Beide Klassen weisen engere Toleranzen auf als die Standardklasse Normal. Dies führt zu einer höheren Rundlaufgenauigkeit, reduzierten Vibrationen im Betrieb und einer präzisen Führung der gelagerten Welle in Industrieanwendungen.
Ein Stahlblechkäfig zeichnet sich durch geringes Gewicht, Festigkeit und gute Temperaturbeständigkeit aus. Er führt die Kugeln beider Reihen zuverlässig in den Laufbahnen und widersteht Erschütterungen im Betrieb. Zudem verhält sich der metallische Werkstoff unempfindlich gegenüber den meisten mineralischen und synthetischen Schmierstoffen.
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