SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,93 € | 74,63 € |
| 30 | 7,85 € | 70,71 € |
Das Schrägkugellager 3306 A von SKF bietet mit 30 mm Bohrung und zweireihigem Aufbau eine starre Lagerung für kombinierte Radial- und Axialbelastungen.
Das Schrägkugellager 3306 A nimmt durch seine zweireihige Konstruktion gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Dieses offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt einen Außendurchmesser von 72 mm bei einer Breite von 30,2 mm. Ausgeführt in der Explorer-Leistungsklasse verfügt die Baueinheit über einen Druckwinkel von 30 Grad. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Diese zweireihige Lagerausführung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der axiale Bauraum für zwei einzelne, gegeneinander angestellte Schrägkugellager nicht ausreicht. Typische Einsatzfelder sind Wellenlagerungen, an denen wechselnde axiale Führungskräfte neben radialen Belastungen wirken. Durch den konstruktiven Aufbau der Laufbahnen stützt das Wälzlager auch auftretende Kippmomente ab. Die offene Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert dabei die Integration in öl- oder fettgeschmierte Gehäuse.
Bei der Auslegung anspruchsvoller Wellenführungen spielen Fertigungstoleranzen eine entscheidende Rolle. Dieses Lager kombiniert eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die engere Toleranzklasse P6 erleichtert die Passungswahl am Lagersitz, während P5 den Rundlauf verbessert und Vibrationen minimiert. Da das Bauteil mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, eignet es sich für präzise geführte Wellen ohne thermische Extrembelastung.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 30,2 mm. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern, beansprucht jedoch axial weniger Bauraum. Mit einem Druckwinkel von 30 Grad nimmt die Bauform radiale Kräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auf.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring über die Kugeln schräg zur Radialebene. Ein Winkel von 30 Grad begünstigt die gleichmäßige Aufnahme von Radialkräften und axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Die Anordnung der Kugelreihen stützt zudem auftretende Kippmomente an der Welle ab.
Die offene Ausführung ohne Dicht- oder Deckscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl über das umgebende System. Schmieröl oder Schmierfett gelangt direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Bei dieser Variante muss das umgebende Lagergehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Die Maßgenauigkeit nach P6 beschreibt geringe Abweichungen bei Bohrung, Außendurchmesser und Lagerbreite. Die Laufgenauigkeit nach P5 definiert engere Rundlauftoleranzen als die normale Standardtoleranz. Diese Kombination unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf bei gesteigerten Anforderungen an die Führungsgüte der gelagerten Welle.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig sind für diese Betriebsbedingungen maßstabil ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im laufenden Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
Bei offenen Schrägkugellagern erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse oder eine gezielte Schmierung bei der Montage. Die Fett- oder Ölauswahl wird auf die jeweilige Betriebsdrehzahl und Umgebungstemperatur abgestimmt. Ein sauberer Einbau schützt die offenen Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß durch eindringende Schmutzpartikel.
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