SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,74 € | 337,21 € |
| 5 | 35,50 € | 319,45 € |
Das Schrägkugellager 3314 A/C3 von SKF bietet mit 70x150x63,5 mm hohe Tragfähigkeit für kombinierte Radial- und beidseitige Axialkräfte in kompaktem Bauraum.
Das zweireihige Schrägkugellager 3314 A/C3 von SKF nimmt gleichzeitig radiale und beidseitig axiale Kräfte auf. Durch die zweireihige Ausführung mit einem Nenndruckwinkel von 30 Grad entspricht der innere Aufbau funktionell zwei gepaarten einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht axial jedoch weniger Einbauraum. Das offene Wälzlager besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Diese Bauform kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo starre Wellenlagerungen bei wechselnden axialen Lastrichtungen gefordert sind.
Die zweireihige Bauweise eignet sich für Lagerstellen, die hohe Radialkräfte mit beidseitig wirkenden Axialkräften kombinieren müssen. Durch den 30-Grad-Druckwinkel stützt das Lager auch kippende Momente stabil ab. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, kommt es vorwiegend in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffversorgung und Abdichtung über das Gehäuse erfolgen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses größere Spiel dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad sowie feste Passungen auszugleichen. Dadurch bleibt der Leichtlauf auch unter thermischer Beanspruchung erhalten. Mit der Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 bietet das Lager zudem eine engere Maß- und Laufgenauigkeit als Standardausführungen. Bei der Montage sind die Abmessungen von 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser sowie 63,5 mm Gesamtbreite zu beachten.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Gesamtbreite von 63,5 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keine Nut oder Flansch. Durch diese Maße lässt sich das zweireihige Lager in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist größer als bei der Standardausführung. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, dass das Lager auch bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen auf Welle und Gehäuse leichtgängig bleibt.
Bedingt durch zwei Kugelreihen und einen Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Bauteil radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen. Die Anordnung entspricht zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern, wodurch auch Biegemomente aufgenommen werden können. Das Bauteil führt die Welle axial in beide Richtungen.
Dieses Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ringe und Kugeln bestehen aus Wälzlagerstahl (100Cr6), während ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper führt. Für den Einsatz innerhalb dieser Spanne ist das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abzustimmen.
Die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 kennzeichnet gegenüber der Normaltoleranz eine präzisere Fertigungsgenauigkeit. Die Toleranzen für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlauf sind enger gefasst. Dies führt zu einer höheren Rotationsgenauigkeit und einem vibrationsärmeren Lauf in der Lagerstelle.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben handelt, ist das Lager ab Werk nicht befüllt. Die Schmierung erfolgt wahlweise über ein Ölbad, einen Ölumlauf oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung im Gehäuse. Zum Schutz vor Verschmutzung sind externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse vorzusehen.
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