3310  A Schrägkugellager von SKF
3310  A Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3310 A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
44,4 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Version
Explorer
Gewicht
1,716 kg
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Schrägkugellager SKF 3310 A
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Schrägkugellager SKF 3310 A

Das zweireihige Schrägkugellager 3310 A von SKF führt Wellen bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen mit den Hauptabmessungen 50x110x44,4 mm.

Das Schrägkugellager 3310 A ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 44,4 mm. Konstruktiv entspricht die zweireihige Bauart zwei einreihigen Schrägkugellagern in kompakter Ausführung. Die Ausführung als offenes Lager erlaubt eine freie Schmierung über den Schmierstoffkreislauf der Maschine. Für die Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Stahlblechkäfig. Das Lager der SKF Explorer Leistungsklasse eignet sich für Anwendungen, bei denen radiale Kräfte und axiale Kräfte in beiden Richtungen wirken.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3310 A im Maschinenbau?

Zweireihige Schrägkugellager übertragen Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen über zwei versetzte Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 30 Grad. Diese Anordnung dient der Aufnahme von Kippmomenten, ohne dass Anwender ein separates Lagerpaar montieren müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in starren Wellenlagerungen mit definierten, beidseitigen Lastrichtungen. Da das Lager offen ausgeführt ist und keinen integrierten Dichtring besitzt, muss die Konstruktion das Bauteil über das umgebende Gehäuse gegen Schmutzpartikel schützen. Das Lager arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.

Was zeichnet die Genauigkeitsklasse P6/P5 bei dieser Ausführung aus?

Bei diesem Lager kombiniert SKF eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer Laufgenauigkeit der Klasse P5. Gegenüber der normalen Toleranz begünstigt diese engere Fertigung einen ruhigen Rundlauf bei höheren Drehzahlen. Für Konstrukteure bedeutet dies eine präzise Wellenführung in anspruchsvollen Baugruppen. Bei der Wellen- und Gehäusebearbeitung sind die Anschlussteile auf diese Genauigkeitsklassen abzustimmen. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft und besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Ringnut.

Welche Maße weist das Schrägkugellager 3310 A auf?

Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Baubreite von 44,4 mm folgt das Lager standardisierten Abmessungen. Der Außenring besitzt keine Ringnut oder Flansch. Durch die zweireihige Kugelreihe baut das Bauteil kompakter als zwei separat montierte einreihige Lager vergleichbarer Baugröße.

Welche Lasten kann ein zweireihiges Schrägkugellager aufnehmen?

Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Bauform gleichzeitig Radialkräfte und Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die beiden Kugelreihen wirken wie zwei gegeneinander angestellte Einzellager in O-Anordnung. Dadurch stützt das Lager zusätzlich Kippmomente steif ab und eignet sich für Wellen mit kombinierter Belastung.

Warum ist das Schrägkugellager 3310 A als offene Ausführung gestaltet?

Offene Wälzlager besitzen keine werkseitigen Dichtscheiben oder Deckbleche. Schmierfett oder Schmieröl aus dem umgebenden System gelangt ungehindert an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig. Diese Bauweise erlaubt eine flexible Wahl des Schmierstoffs sowie den Einsatz in Ölbad- oder Ölumlaufschmierungen, setzt jedoch eine externe Gehäuseabdichtung voraus.

Was bedeutet die Angabe zur Genauigkeit P6 und P5?

Die Spezifikation kennzeichnet eingeengte Toleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Die Maßgenauigkeit entspricht der Klasse P6, während die Laufgenauigkeit mit P5 toleriert ist. Diese Kombination reduziert den Rundlauffehler im Betrieb, mindert Vibrationen und begünstigt ein gleichmäßiges Laufverhalten bei anspruchsvollen Industrieantrieben.

Welcher Temperaturbereich ist für das Schrägkugellager 3310 A zulässig?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.

Was kennzeichnet die Explorer Ausführung bei SKF?

Explorer steht bei SKF für eine optimierte Innengeometrie und weiterentwickelte Werkstoffqualität. Das Zusammenspiel aus 100Cr6-Stahl, präziser Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen und verbesserter Kugelqualität führt zu günstigen Kontaktspannungen im Lager. Dies unterstützt die Dauerfestigkeit und Leistungsfähigkeit unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

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