SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,61 € | 87,54 € |
| 20 | 9,21 € | 82,94 € |
Das Schrägkugellager 3211 A von SKF bietet mit 55 mm Bohrung und zweireihigem Aufbau eine hoch belastbare Lösung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Mit dem Schrägkugellager 3211 A erhalten Sie ein zweireihiges Wälzlager in der SKF Explorer Ausführung. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Dank der offenen Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen das Schrägkugellager 3211 A bevorzugt dort ein, wo starre Wellenführungen und die Aufnahme wechselnder Axialbelastungen gefordert sind. Der zweireihige Aufbau entspricht funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben, Wellenlagerungen und industriellen Antriebseinheiten, bei denen eine genaue Führung unter kombinierter Last erforderlich ist.
Dieses Modell verfügt über einen definierten Druckwinkel von 30 Grad, der eine gezielte Kraftübertragung schräg zur Radialebene bewirkt. Ein weiterer Vorzug liegt in der erhöhten Präzision: Mit einer Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und einer Laufgenauigkeit nach P5 weist das Lager engere Fertigungstoleranzen als die Standardklasse auf. Dies unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf bei normalen Lagerluftverhältnissen. Bei der offenen Ausführung ist auf eine geeignete externe Gehäuseabdichtung gegen Verschmutzungen zu achten.
Als zweireihiges Wälzlager mit 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 33,3 mm Breite überträgt dieses Modell gleichzeitig radiale und beidseitig axiale Lasten. Durch die Fertigung als SKF Explorer, den 30-Grad-Druckwinkel und die Toleranzklasse P6/P5 eignet es sich für Industrieanwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Laufgenauigkeit.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie zwischen Kugel und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad nimmt das Lager sowohl radiale Kräfte als auch beachtliche Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dieser Aufbau sorgt für eine starre Führung der Welle und begrenzt axiales Spiel bei wechselnden Belastungsrichtungen.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben minimiert die offene Bauart innere Reibungswiderstände. Das Bauteil eignet sich dadurch für die Umlaufschmierung mit Öl oder die externe Fettversorgung über das Maschinengehäuse. Die Lagerstelle muss über die Gehäusekonstruktion vor Schmutz und Feuchtigkeitseintrag geschützt werden.
Die Toleranzklassen definieren zulässige Maß- und Formabweichungen. Bei diesem Lager ist die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und die Laufgenauigkeit nach der feineren Klasse P5 gefertigt. Dies bedeutet geringere Toleranzen bei Rundlauf und Abmessungen im Vergleich zur Normaltoleranz, was die Schwingungsbildung mindert und eine lange Lebensdauer begünstigt.
Das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen thermische Eigenschaften exakt auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sind.
Ein zweireihiges Lager vereint zwei Kugelreihen in einer kompakten Baueinheit und nimmt Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Einreihige Ausführungen können Axialbelastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung abstützen und erfordern für die Gegenrichtung stets ein zweites, gegengestelltes Lager, was im Gehäuse mehr axialen Bauraum erfordert.
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