SKF
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| 30 | 9,09 € | 81,91 € |
Das Schrägkugellager 7212 BECBP von SKF bietet mit 60x110x22 mm Maßen und 40-Grad-Druckwinkel präzise Führung für kombinierte radiale und axiale Lasten.
Das Schrägkugellager 7212 BECBP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Berührungswinkel von 40 Grad nimmt das offene Lager hohe einseitig wirkende Axialkräfte zusammen mit Radialkräften auf. Ausgeführt in SKF Explorer-Qualität verbindet diese Baueinheit eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach P5. Sie integrieren die Komponente bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad in geschmierte Gehäusekonstruktionen.
Dieses einreihige Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen neben Radiallasten auch definierte axiale Führungskräfte in einer Richtung erfordern. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit kombinierten Belastungen und hohen Anforderungen an die axiale Führungsgenauigkeit. In Kombination mit einem gegengestellten zweiten Schrägkugellager eignet sich die Ausführung für feste Lageranordnungen. Das Lagerpaar weist bei Montage in O- oder X-Anordnung eine geringe Axialluft auf, was eine exakte Wellenpositionierung unterstützt.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine beachtliche axiale Tragfähigkeit in Hauptlastrichtung. Gleichzeitig führt der integrierte Polyamidkäfig die Wälzkörper geräuscharm und reibungsarm an den Laufbahnen des Außen- und Innenrings entlang. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine saubere Montageumgebung sowie eine externe Abdichtung der Lagerstelle. Prüfen Sie vorab die geplante Schmierstoffversorgung mit Öl oder Schmierfett innerhalb der zulässigen Grenztemperaturen.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm besitzt dieses Wälzlager kompakte Standardabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gearbeitet, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Kugel und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Nenndruckwinkel von 40 Grad begünstigt die Übertragung hoher axialer Lasten in einer Richtung. Treten wechselnde axiale Belastungen auf, montieren Anwender ein zweites Lager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung.
Als offenes Wälzlager verfügt die Ausführung über keine herstellerseitigen Dichtscheiben. Schmierfett oder Schmieröl gelangen so ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Das umgebende Gehäuse erfordert daher externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, um das Lager vor Verschmutzung zu schützen.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und dämpft Betriebsgeräusche im laufenden Betrieb. Werkstoffbedingt ist die Ausführung für den vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die glatten Oberflächen tragen zu einem ruhigen Lauf bei.
Die Fertigung erfolgt mit einer Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie einer feineren Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber herkömmlichen Normaltoleranzen bedeutet dies engere Abweichungen von Außendurchmesser und Bohrung sowie geringere Rundlauffehler, was die Führungsgenauigkeit rotierender Wellen begünstigt.
Beim Einbau als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung stellt sich konstruktiv bedingt eine definierte, geringe Axialluft ein. Diese werksseitige Abstimmung erleichtert die Montage zweier gegeneinander angestellter Einheiten, da keine zusätzlichen Passscheiben zur Justierung des axialen Spiels erforderlich sind.
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