SKF
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Das Schrägkugellager 7315 BECBP von SKF bietet mit 75 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lagerung für Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7315 BECBP von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 37 mm nimmt diese Baueinheit kombinierte Lasten auf. Der Druckwinkel von 40 Grad ist darauf ausgelegt, axiale Kräfte in einer Richtung wirksam aufzunehmen. Die Explorer-Ausführung verbindet eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5.
Dieses einreihige Lager kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte gleichzeitig mit einseitigen Axialkräften auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in anspruchsvollen Lagerungsanordnungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus. In Kombination mit einem zweiten Schrägkugellager lässt sich die Lagerstelle so anordnen, dass axiale Führungen in beiden Richtungen präzise aufgenommen werden.
Die Ausführung mit einem Druckwinkel von 40 Grad ermöglicht eine hohe axiale Belastbarkeit entlang der Lastlinie. Als abgestimmtes Einzellager weist die Paarung bei O- oder X-Anordnung eine definierte geringe Axialluft auf, was die Einstellung im Lagersitz erleichtert. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Als offenes Lager erlaubt die Konstruktion eine anwendungsspezifische Schmierstoffwahl und Gehäuseabdichtung.
Mit den Hauptabmessungen 75x160x37 mm überträgt dieses Wälzlager durch seinen Druckwinkel von 40 Grad Radial- und einseitige Axiallasten. Es ist als offenes, einreihiges Lager aus 100Cr6-Stahl gefertigt und verfügt über einen Polyamidkäfig sowie erhöhte Toleranzklassen mit P6 bei den Maßen und P5 beim Rundlauf.
Die Ausführung verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße sind maßgeblich für die Auslegung der Wellen- und Gehäusesitze in der Konstruktion.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Käfig aus Polyamid bestimmt, der in diesem Temperaturfenster formstabil bleibt. Bei der Schmierstoffwahl sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für diese Betriebstemperaturen ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung besagt, dass zwei Lager dieses Typs bei paarweisem Einbau in O- oder X-Konfiguration eine geringe axiale Lagerluft aufweisen. Dies erleichtert die Montage im Gehäuse, da das Axialspiel nicht über Passscheiben aufwendig abgestimmt werden muss, wenn axiale Lasten aus beiden Richtungen wirken.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfolgt die Schmierung über Fett oder Öl im Einbauumfeld. Um das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten externen Dichtelementen versehen werden.
Die Toleranzklasse P6 definiert engere Fertigungstoleranzen für die Hauptabmessungen wie Bohrung und Außendurchmesser im Vergleich zur Normaltoleranz. Die Klasse P5 bezieht sich auf die Laufgenauigkeit. Sie sorgt für eine präzise Führung der Ringe mit minimiertem radialen und axialen Schlag im Betrieb.
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