SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 40,01 € | 760,04 € |
| 3 | 80,02 € | 720,03 € |
Das Schräg-Gelenklager GAC120 F von SKF bietet eine wartungsfreie Lagerung für kombinierte Radial- und Axialbelastungen bei 120 mm Wellendurchmesser.
Das Schräg-Gelenklager GAC120 F ist ein Gleitlager zur Aufnahme kombinierter Belastungen in anspruchsvollen mechanischen Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 38 mm führt dieses Bauteil Schwenk- und Kippbewegungen präzise aus. Die Ausführung stammt von SKF und zeichnet sich durch ihren wartungsfreien Betrieb aus. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform gezielt, um radiale Kräfte zusammen mit einseitig wirkenden Axialkräften aufzunehmen.
Dieses Schräg-Gelenklager ist für Gelenkstellen konzipiert, an denen neben Radialkräften auch axiale Lasten auftreten. Der Einsatz erfolgt in mechanischen Verbindungspunkten mit räumlichen Schwenk- und Kippbewegungen. Die Gleitflächen übertragen Kräfte momentenarm auf das Gehäuse und gleichen Fluchtungsfehler aus. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +75 Grad eignet sich die Lagerstelle für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Als wartungsfreies Bauteil kommt das Lager ohne Nachschmierung aus und besitzt folglich keine Schmierbohrung im Außenring. Dies vereinfacht die Gehäusekonstruktion und reduziert den laufenden Instandhaltungsaufwand. Da die Ausführung ohne integrierte Dichtung gefertigt wird, sollte die Anschlusskonstruktion vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit schützen. Vor dem Einbau sind die Abmessungen von 120 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite auf die Passungen abzustimmen.
Dieses Bauteil nimmt über schräg zur Lagerachse angeordnete Gleitflächen gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Es ermöglicht räumliche Einstellbewegungen sowie den Ausgleich von Wellendurchbiegungen und leitet auftretende Kräfte momentenarm in die umgebende Konstruktion ab.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm zur Aufnahme der Welle. Der Außendurchmesser beträgt 180 mm bei einer Breite von 38 mm. Diese Werte bestimmen den benötigten Bauraum in Ihrer Konstruktion. Für einen passgenauen Sitz sollten Gehäusebohrung und Wellensitz präzise auf diese Abmessungen abgestimmt werden.
Die Ausführung ist wartungsfrei konzipiert und benötigt während des regulären Betriebs kein Schmiermittel. Auf eine Schmierbohrung oder Schmiernuten im Außenring wird daher herstellerseitig verzichtet. Dies erleichtert die Gehäusegestaltung, da keine Schmierstoffkanäle vorgesehen werden müssen, und verhindert fehlerhafte Schmierstoffgaben im laufenden Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Schräg-Gelenklager reicht von -40 bis +75 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Gleitwerkstoffe ihre vorgesehene Festigkeit und Gleitfunktion. Bei der Auslegung der Betriebsumgebung ist darauf zu achten, dass diese Grenzwerte durch Umgebungswärme oder betriebsbedingte Reibung nicht überschritten werden.
Da das Gelenklager werksseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, liegen die Gleitflächen frei. In staubigen, feuchten oder korrosiven Umgebungen empfiehlt sich die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Externe Dichtringe oder Labyrinthsysteme verhindern das Eindringen von abrasiven Partikeln und tragen zum Schutz der inneren Gleitzone bei.
Ein reines Radial-Gelenklager nimmt primär Kräfte rechtwinklig zur Wellenachse auf. Ein Schräg-Gelenklager weist hingegen schräg angestellte Gleitflächen auf, wodurch es axiale Kräfte zusätzlich zur Radiallast überträgt. Bei wechselnden axialen Lastrichtungen werden häufig zwei Schräg-Gelenklager spiegelbildlich zueinander montiert.
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