SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,52 € | 66,84 € |
| 30 | 7,04 € | 63,32 € |
Das Rillenkugellager 6017 -2RS1 von SKF bietet mit 85x130x22 mm beidseitigen Dichtungsschutz für die radiale Lastaufnahme rotierender Wellen.
Das Rillenkugellager 6017 -2RS1 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl für vorwiegend radiale Belastungen. In der Explorer-Ausführung von SKF verbindet das Lager eine Bohrung von 85 mm mit einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 22 mm. Wellenlagerungen profitieren von der erhöhten Maßgenauigkeit der Toleranzklasse P6 bei normaler Laufgenauigkeit PN. Dieses Rillenkugellager stützt rotierende Wellen in Industrieanwendungen ab.
Der Einsatz des Rillenkugellagers 6017 -2RS1 empfiehlt sich vorrangig dort, wo Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von den Wälzkörpern ferngehalten werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Industrieantrieben mit vorwiegend radialer Belastung und moderaten axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Durch den Stahlblechkäfig bleibt der Lauf auch bei Schwingungen und wechselnden Drehmomenten stabil.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben aus synthetischem Kautschuk mit Stahleinlage. Diese Dichtungen dichten den Innenraum gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser ab und halten das Schmierfett im Lagerinneren. Dadurch ist im regulären Betrieb keine Nachschmierung erforderlich. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, was thermische Verhärtungen des Dichtungsmaterials und Schmierstoffalterung begrenzt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 22 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen.
Der Zusatz 2RS1 kennzeichnet beidseitig montierte, berührende Dichtscheiben aus Kautschuk mit einer stabilisierenden Stahlblecharmierung. Die Dichtlippen laufen mit leichtem Kontaktdruck auf dem Innenring. Diese Bauweise schützt vor dem Austreten des werkseitig eingebrachten Schmierfetts und hält feine Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit fern.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert ist für herkömmliche Passungsauslegungen auf Welle und Gehäuse sowie übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Er trägt dazu bei, dass sich das Radialspiel nach dem Aufpressen des Innenrings und bei betriebsbedingter Erwärmung im vorgesehenen Funktionsbereich einstellt.
Die Toleranzklasse P6 bescheinigt dem Wälzlager eine engere Maßtoleranz für Bohrung, Außendurchmesser und Breite im Vergleich zur Normaltoleranz. Während die Laufgenauigkeit der Klasse PN entspricht, sorgt die präzisere Maßhaltigkeit für definierte Passungssitze. Konstrukteure und Instandhalter erzielen damit einen berechenbareren Sitz bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
Für dieses Rillenkugellager gilt ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Dichtungswerkstoffs und des Schmierfetts. Bei dauerhaften Temperaturen außerhalb dieses Bereichs droht eine Verhärtung der Dichtlippen sowie Schmierstoffverlust, was die Gebrauchsdauer beeinträchtigt.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, der eine hohe Druckfestigkeit und Verschleißfestigkeit bietet. Die Wälzkörperführung übernimmt ein gestanzter Stahlblechkäfig. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber Schmiermitteln im täglichen Industrieeinsatz aus.
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