FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 39,84 € | 757,00 € |
| 3 | 79,68 € | 717,16 € |
Das Rillenkugellager 6328 -M von FAG bietet mit 140 mm Bohrung und einem Messingkäfig eine tragfähige Lösung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6328 -M von FAG ist für radiale Kräfte und axiale Führungsbelastungen in beiden Richtungen ausgelegt. Durch die Hauptabmessungen von 140 mm Innendurchmesser, 300 mm Außendurchmesser und 62 mm Breite findet das Wälzlager in schweren Konstruktionen Verwendung. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Modell eine direkte Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem. Der Werkstoff 100Cr6 unterstützt die Formstabilität der Wälzkörper und Laufbahnen im Betrieb.
Dieses Radialkugellager eignet sich für industrielle Lagerungen mit hohen Radiallasten sowie moderaten Axialkräften in beiden Richtungen. Da es als offenes Lager gefertigt ist, bindet die Konstruktion das Bauteil unmittelbar an externe Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett an. Instandhalter nutzen die standardisierten Abmessungen für einen passgenauen Komponententausch bei anstehenden Revisionen. Zudem unterstützt die Ausführung konstruktive Anforderungen im industriellen Anlagenbau, bei denen planmäßige Nachschmierung und thermische Stabilität im Mittelpunkt stehen.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich die Messingausführung durch ein günstiges Reibungsverhalten und Widerstandskraft gegen Schwingungen sowie Beschleunigungskräfte aus. Bei der Konstruktion ist auf eine abgestimmte externe Abdichtung des Gehäuses zu achten, um den Eintrag von Partikeln zu mindern. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und normaler Radiallagerluft fügt sich das Bauteil in genormte Lagersitze ein.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 62 mm ist das Lager für schwere Radialbelastungen ausgelegt. Konstrukteure und Instandhalter können die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses direkt auf diese Dimensionen abstimmen.
Der Zusatz M steht für einen Käfig aus Messing, der die Kugeln auch bei dynamischen Belastungen präzise auf Abstand hält. Messing verfügt über günstige Reibeigenschaften und dämpft Schwingungen, was sich besonders bei stoßartigen Kräften oder wechselnden Drehmomenten bewährt.
Dieses Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Gefügestabilität. Der Schmierstoff sollte so gewählt werden, dass die Schmierwirkung über die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle erhalten bleibt.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht eine ungehinderte Zirkulation des Schmiermittels im Aggregat. Schmieröle oder externe Schmierfette erreichen direkt die Laufbahnen. Der Einbau erfordert eine bauseitige Abdichtung des Gehäuses, damit Fremdkörper ferngehalten werden und Schmierstoff im System verbleibt.
Gefertigt wird dieses einreihige Radialkugellager in der normalen Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Diese Kombination deckt übliche Einbautoleranzen im allgemeinen Maschinenbau ab, sofern im Betrieb keine außergewöhnlichen Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für Formstabilität sorgt. Ergänzt wird die Konstruktion durch den namensgebenden Messingkäfig. Beide Komponenten sind auf eine gleichmäßige Lastübertragung und mechanische Beständigkeit unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen ausgelegt.
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