SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,44 € | 8,44 € |
| 50 | 0,88 € | 8,00 € |
| 100 | 1,32 € | 7,56 € |
Das Rillenkugellager 61900 von SKF bietet mit den Maßen 10x22x6 mm eine kompakte Bauform zur Aufnahme radialer und axialer Führungskräfte.
Das einreihige Rillenkugellager 61900 ist ein kompaktes Radialkugellager von SKF aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die schlanken Abmessungen mit 10 mm Innen- und 22 mm Außendurchmesser bei 6 mm Breite unterstützt dieses Bauteil platzsparende Konstruktionen. Das Lager nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft das System reibungsarm und eignet sich für Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung.
Dieses Wälzlager findet seinen Platz vor allem in kompakten Wellenlagerungen und präzisen Baugruppen, bei denen der verfügbare Einbauraum stark begrenzt ist. Konstruktionen mit geschlossenen Gehäusen oder Ölkreisläufen nutzen die offene Bauform bevorzugt, da Schmierstoff ungehindert an die Kugeln gelangt. Der geführte Stahlblechkäfig unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Weil das Lager ohne eigene Dichtungen gefertigt ist, müssen Gehäuseteile den Innenraum vor dem Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit schützen. Vor der Montage empfiehlt sich die Abstimmung der Wellen- und Gehäusesitze, da die normale Radiallagerluft für Standardpassungen ausgelegt ist. Die gefertigte Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt gängige Industrieanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit ab. Für den laufenden Betrieb ist eine kontinuierliche Schmierung mit Fett oder Öl vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine schmale Baubreite von 6 mm auf. Mit diesen kompakten Proportionen beansprucht die Lagerung nur wenig Bauraum. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Durch den Verzicht auf schleifende Dichtscheiben bleibt das Reibungsmoment gering, was einen besonders leichtgängigen Lauf begünstigt. Offene Wälzlager eignen sich für saubere Einbauumgebungen oder Konstruktionen mit externen Gehäusedichtungen, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein Gehäusesystem oder eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr erfolgt.
Die Einstufung mit normaler Radiallagerluft bezeichnet das herstellerseitig vorgesehene Radialspiel im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist auf Standardpassungen von Welle und Gehäuse abgestimmt. Es gleicht Passungseinflüsse sowie moderate thermische Ausdehnungen aus, damit die Kugeln im Betrieb frei und ohne unzulässige Vorspannung abrollen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs ermöglicht. Für den zuverlässigen Betrieb muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sein.
Die Klassifizierung nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert den Standard für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit bei Radialkugellagern. Lager dieser Toleranzklasse erfüllen die typischen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau, ohne dass aufwendige Sonderanfertigungen für die Lagersitze erforderlich sind.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den umlaufenden Kugeln. Die Konstruktion aus gepresstem Stahlblech hält das Bauteilgewicht niedrig und überzeugt durch mechanische Stabilität. Sie deckt den gesamten Temperaturbereich des Lagers ab und verträgt den Kontakt mit herkömmlichen Schmierölen.
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