SKF
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Das Rillenkugellager 61812 -2RS1 von SKF bietet mit 60x78x10 mm eine schmale Bauform und schützt beidseitig gegen Schmutzpartikel.
Das Rillenkugellager 61812 -2RS1 ist ein einreihiges Wälzlager in besonders kompakter Dünnring-Bauweise. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 78 mm und einer schmalen Breite von 10 mm beansprucht dieses Bauteil wenig radialen Bauraum. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Die Ausführung eignet sich für Konstruktionen, die bei geringem Gewicht gezielt Radiallasten sowie moderate Axiallasten aufnehmen müssen.
Dieses Dünnringlager wird vor allem in Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum eingesetzt. Typische Anwendungen liegen im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen, die vorrangig Radialkräfte bei moderaten Axialkräften führen müssen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad eignet sich das Bauteil für übliche Industrieumgebungen, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper im Lauf hält.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese Dichtungen liegen direkt an den Innenringschultern an und tragen dazu bei, den Wälzkörperraum vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdkörpern zu schützen. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die Bauform die Anforderungen regulärer Passungssitze ohne zusätzliche Einstellmaßnahmen ab.
Die Maße betragen 60 mm Innendurchmesser, 78 mm Außendurchmesser sowie 10 mm Gesamtbreite. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich das Bauteil gezielt für Gehäuse und Lagerungsstellen mit stark begrenztem radialem Bauraum.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für eine beidseitig schleifende Berührungsdichtung. Diese Dichtscheiben liegen am Innenring an, schützen das Lagerinnere vor Staub sowie Schmutzpartikeln und halten das Schmierfett im Bereich zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft für reguläre Betriebsbedingungen ohne erhöhten Wärmeeintrag ausgeführt. Das radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand ermöglicht nach dem fachgerechten Einbau einen gleichmäßigen Lauf.
Innenring, Außenring und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Für den gleichmäßigen Abstand und die Führung der Kugelreihe sorgt ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Temperaturgrenzen orientieren sich an den Materialeigenschaften der Dichtlippen sowie der werkseitigen Schmierstofffüllung für standardmäßige Industrieanwendungen.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt marktüblichen Anforderungen im Maschinenbau und ermöglicht die Montage auf standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen.
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