SKF
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Das Rillenkugellager 61809 -2RS1 von SKF bietet mit 45x58x7 mm eine besonders schmale Bauform für platzkritische Wellenlagerungen mit beidseitiger Abdichtung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61809 -2RS1 verbindet einen großen Wellendurchmesser mit einem geringen radialen Querschnitt. Als Ausführung der Reihe 618 nimmt das Lager vorrangig radiale Lasten auf und führt rotierende Wellen bei minimalem Platzbedarf. Sowohl die Laufbahnen als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), wodurch das Bauteil eine hohe Formstabilität unter Belastung aufweist. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Die Bauform wird gezielt in Konstruktionen eingesetzt, bei denen Hohlwellen oder beengte Gehäuseabmessungen den radialen Bauraum limitieren. Typische Anwendungen umfassen kompakte Antriebsstränge und allgemeine Baugruppen mit geringem Einbauvolumen. Durch die Auslegung mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für übliche Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Ein formstabiler Stahlblechkäfig sorgt dabei für den gleichmäßigen Abstand der Wälzkörper während des Umlaufs.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für eine beidseitig schleifende Dichtung, deren Dichtlippen am Innenring anliegen. Diese Konstruktion schirmt die Wälzkörper gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdpartikeln ab. Gleichzeitig unterstützt die Dichtung den Verbleib des Schmierstoffs im Inneren der Laufrillen, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb reduziert. Mit der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Wälzlager den gebräuchlichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm sowie eine schmale Breite von 7 mm. Durch den geringen Querschnitt eignet sich das einreihige Lager besonders für Hohlwellen und kompakte Bauräume im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 bezeichnet eine beidseitig angebrachte, schleifende Dichtung. Die Dichtlippen berühren den Innenring des Lagers, was das Eindringen von Schmutzpartikeln mindert und den Austritt des Schmierstoffs verringert.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Begrenzt wird dieser Bereich in erster Linie durch das Werkstoffverhalten der verbauten Dichtlippen sowie die Eigenschaften des eingebrachten Schmierstoffs.
Das Modell verfügt über die normale Radiallagerluft nach Standardtoleranz. Diese Lagerluft eignet sich für reguläre Presssitze und standardmäßige Betriebstemperaturen, bei denen keine thermisch bedingte Sonderluft wie C3 erforderlich ist.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der den auftretenden Abrollspannungen standhält. Zur gleichmäßigen Führung der Wälzkörper dient ein Käfig aus Stahlblech.
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