SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,90 € | 74,13 € |
| 30 | 7,81 € | 70,22 € |
Das Rillenkugellager 6216 /C4 von SKF bietet mit den Maßen 80x140x26 mm und stark erhöhter Radiallagerluft stabilen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das offene Rillenkugellager 6216 /C4 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 26 mm nimmt das Bauteil vorwiegend Radialkräfte und zugleich moderate Axialkräfte auf. Die Ausführung von SKF besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch die offene Bauform eignet sich das Wälzlager für Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 6216 /C4 bevorzugt dort ein, wo im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder sind Wellenlagerungen mit hoher thermischer Beanspruchung oder Baugruppen mit starker Erwärmung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Da kein Dichtelement integriert ist, entstehen keine Reibungsverluste durch Schleifdichtungen, was günstige Voraussetzungen für kontinuierliche Schmierstoffzufuhr im Gehäuse schafft.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft hin, die über dem Standard und über der Klasse C3 liegt. Dieses Radialspiel dient dazu, die thermische Ausdehnung der Ringe bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius auszugleichen. Gleichzeitig kompensiert die C4-Luft ein mögliches Übermaß beim Einbau auf Welle oder Gehäuse. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Vor dem Einbau sind der vorgesehene Lagersitz an Welle und Gehäuse auf diese Anschlussmaße abzustimmen.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft im unmontierten Zustand, die über der normalen Lagerluft liegt. Diese Ausführung dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Passungen das Betriebsspiel verringern oder wenn im laufenden Betrieb ein deutliches Temperaturgefälle zwischen den Lagerringen herrscht.
Die offene Variante kommt ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben aus und lässt sich direkt über das Gehäuse mit Öl oder Fett versorgen. Berührende Dichtlippen entfallen somit vollständig. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie Schmierstoffverlust zu vermeiden, erfordert diese Bauweise eine externe Abdichtung der umliegenden Baugruppe.
Der Hersteller gibt für diese Ausführung eine Betriebstemperatur von -20 bis +150 Grad Celsius an. Der Stahlblechkäfig und der durchgehärtete Standard-Wälzlagerstahl bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Schmierstoff sowie etwaige externe Dichtungselemente müssen auf die jeweilige Betriebstemperatur der Anlage abgestimmt werden.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Lagerinneren. Diese Käfigart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und beansprucht wenig Raum im Lagerhohlraum. Dadurch verbleibt ausreichend Volumen für das Schmiermittel, während die Kugeln auch bei dynamischen Drehzahlwechseln auf gleichmäßigem Abstand gehalten werden.
Innenring, Außenring und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl nach Güte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte für den klassischen Industrieeinsatz. Das Lager besitzt keine stromisolierende Beschichtung und eignet sich für übliche Umgebungsbedingungen ohne korrosive Medien.
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