SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,54 € | 447,28 € |
| 3 | 47,09 € | 423,73 € |
Das Rillenkugellager 6324 von SKF nimmt als offenes Großlager mit 120x260x55 mm hohe Radialkräfte bei solider Laufruhe auf.
Das Rillenkugellager 6324 gehört zu den vielseitigen Radiallagern für den anspruchsvollen Maschinen- und Anlagenbau. Als einreihiges Lager mit massiven Ringen führt es rotierende Wellen und nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet dieses Wälzlager eine bewährte Werkstoffbasis für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 120 mm und einem Außendurchmesser von 260 mm bedient es Anwendungen im schweren Maschinenbau.
Typische Einsatzbereiche für diese Baugröße finden sich in Getrieben, großen Elektromotoren, Industrieventilatoren sowie schweren Förder- und Antriebssträngen. Durch die tiefe Rillengeometrie stützt das Wälzlager auftretende Betriebskräfte ab. Die offene Konstruktion ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse. Konstrukteure nutzen diese Variante vor allem dort, wo der Einbauraum bereits über eine übergeordnete Dichtungsanordnung verfügt.
Die offene Bauart bietet Vorteile bei der thermischen Abführung und gestattet eine freie Schmierstoffzirkulation. Da keine schleifenden Dichtlippen verbaut sind, läuft das Lager mit geringem Reibungswiderstand. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad stand. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) zu den Passungen Ihrer Welle und Ihres Gehäuses passen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 55 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie die Aufnahmebohrung im Gehäuse.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unbelasteten Lieferzustand. Sie eignet sich für herkömmliche Einbauverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Da dieses Produkt als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben konzipiert ist, befindet sich kein Fett im Bauteil. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Aggregat, beispielsweise durch eine Gehäusebefettung oder ein externes Ölbad, das die Wälzkörper während des Betriebs versorgt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 Grad und +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für diesen Rahmen sind die Werkstoffeigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, bildet den Standard für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Rundheit, Planlauf und Maßhaltigkeit, die für die meisten Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau genügen.
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