SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,26 € | 42,97 € |
| 35 | 4,52 € | 40,71 € |
Das Rillenkugellager 6311 /C3 von SKF ist ein offenes Wälzlager mit 55x120x29 mm Maßen und C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Lagerstellen.
Das Rillenkugellager 6311 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), das für die Aufnahme radialer und beidseitig axialer Kräfte konzipiert ist. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht Außen- und Innenring sowie den Wälzkörpern eine hohe Maß- und Formstabilität unter Belastung. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt diese Ausführung des Herstellers SKF den ungehinderten Durchfluss externer Schmierstoffe innerhalb des jeweiligen Maschinengehäuses.
Dieses Lager wird vor allem in Lagerungsanordnungen mit einem Wellendurchmesser von 55 mm eingesetzt, bei denen primär Radiallasten auftreten und gleichzeitig eine axiale Führung der Welle erforderlich ist. Durch die offene Bauform eignet sich die Lagerung insbesondere für geschlossene Baugruppen mit Ölbad-, Umlaufschmierung oder externer Nachschmierung. Das Rillenkugellager nimmt die auftretenden Kräfte auf und führt die rotierende Welle in beiden axialen Richtungen präzise im Lagersitz.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine leicht erhöhte interne Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung CN. Dieses zusätzliche Spiel empfiehlt sich insbesondere dann, wenn feste Passungen auf der Welle oder im Gehäuse den Innenring aufweiten beziehungsweise den Außenring radial verengen. Zudem gleicht das vergrößerte Lagerspiel betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse im Bereich von -20 bis +150 Grad aus, sodass die Wälzkörper im Betrieb nicht einengen oder thermisch verspannen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 29 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Standardmaße erleichtern den passgenauen Austausch bei Reparaturen oder Neukonstruktionen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte interne Radiallagerluft gegenüber der Normallagerluft. Bei festen Passungen oder im Betrieb unter Erwärmung dehnt sich der Werkstoff aus. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager auch bei thermischer Belastung freigängig bleibt und die Wälzkörper nicht klemmen.
Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen besitzt, ist es ab Werk ungekapselt. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder separat eingebrachtes Wälzlagerfett. Die offene Bauart ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffaustausch im Gehäuse.
In diesem Lager führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Stahlblechkäfige sind standardmäßig unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und decken den gesamten Temperaturbereich des Lagers von -20 bis +150 Grad problemlos ab.
Das Wälzlager ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Da Dichtelemente aus Elastomeren entfallen und Wälzlagerstahl sowie Stahlblechkäfig temperaturfest sind, setzt lediglich die Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs die praktische Grenze.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardmäßige Maß- und Rundlaufgenauigkeit für industrielle Wälzlager dar, die in den allermeisten Antrieben und Maschinenlagersitzen gefordert wird.
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