SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,20 € | 573,92 € |
| 3 | 60,42 € | 543,70 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6034 M/C3 von SKF (170x260x42 mm) kombiniert einen Messingkäfig mit vergrößerter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6034 M/C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 170 mm Durchmesser. Hergestellt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese Konstruktion radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über den umgebenden Öl- oder Fettkreislauf der Maschine und begünstigt geringe Reibungsverluste im Dauerbetrieb.
Einsatzbereiche dieses Großlagers finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Anwendungen mit dynamischen Belastungen oder spürbaren Vibrationen. Dank des massiven Messingkäfigs ist die Ausführung für stärkere Schwingungen, Beschleunigungen und Trägheitskräfte ausgelegt. Die Konstruktion eignet sich vor allem für geschlossene Gehäuse, in denen eine externe Schmierstoffversorgung die Laufbahnen versorgt und Verunreinigungen von außen ferngehalten werden.
Die Nachsetzzeichen M und C3 kennzeichnen spezifische technische Anpassungen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Verschleiß aus. Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring sowie Einpressspannungen fester Passungen aus, sodass das Lager im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad einen betriebssicheren Lauf beibehält.
Die Maße betragen 170 mm Innendurchmesser, 260 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt.
Das Kürzel M kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der gegenüber Standardblechkäfigen widerstandsfähiger gegen Vibrationen ist. Das Kürzel C3 weist auf eine vergrößerte Radialluft hin, die thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb ausgleicht.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtungen. Sie erzeugen dadurch ein geringeres Reibmoment und ermöglichen höhere Grenzdrehzahlen. Sie setzen den Einbau in geschützten Gehäusen voraus, in denen externe Dichtungen und eine gezielte Schmierstoffzufuhr bestehen.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Eignung des verwendeten Schmierstoffs im System muss auf diesen Temperaturbereich abgestimmt werden.
Gefertigt ist das Produkt in der Standard-Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1 nach internationalen Standards). Dies entspricht der praxisüblichen Maß- und Rundlaufgenauigkeit für den industriellen Anlagenbau.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Führungskäfig für die Wälzkörper ist aus Messing gefertigt, wodurch eine hohe Festigkeit bei dynamischen Lasten erreicht wird.
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