SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6221 /C3 von SKF bietet mit den Maßen 105x190x36 mm und vergrößerter Lagerluft zuverlässige Laufeigenschaften bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das Rillenkugellager 6221 /C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager von SKF aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm sowie einer Breite von 36 mm nimmt dieses Lager vorwiegend radiale Belastungen und axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich die Ausführung für den standardisierten Einbau im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Einsatz empfiehlt sich in Lagerungen mit hohen Radialkräften und axialer Führung in beiden Richtungen. Die Konstruktion ohne Berührungsdichtungen ermöglicht den direkten Anschluss an zirkulierende Ölschmierungen oder eine externe Fettversorgung. Eine vergrößerte interne Lagerluft ist besonders dann vorteilhaft, wenn thermische Einflüsse oder feste Passungen das Betriebsspiel reduzieren. Durch die Ausführung in Wälzlagerstahl 100Cr6 sind Laufbahnen und Kugeln für hohe mechanische Wechselbeanspruchungen ausgelegt.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Presspassungen an der 105-mm-Welle oder im 190-mm-Gehäuse den Innenring aufweiten. Da das Lager offen ausgeführt ist und keinen Dichtring besitzt, muss die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden.
Dieses einreihige Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 36 mm auf. Sowohl der Innen- als auch der Außenring sind zylindrisch ausgeführt. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, was den Einbau in glatte Gehäusebohrungen erleichtert.
Das Kürzel C3 verweist auf eine vergrößerte interne Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder enge Passungen auf Welle und Gehäuse die Laufbahn einengen.
Das Lager kann in einem Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 °C eingesetzt werden. Da es sich um ein offenes Lager mit Stahlblechkäfig ohne elastische Dichtlippen handelt, bestimmen im Wesentlichen der eingesetzte Schmierstoff und die Umgebungsbedingungen die thermische Belastbarkeit der Lagerstelle.
Bei der offenen Bauform fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich sind. Dies erlaubt eine freie Schmiermittelzirkulation im Ölbad oder über Zentralschmieranlagen. Gleichzeitig erfordert diese Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Lagerringe sowie die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Last aus. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen widerstandsfähigen Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält.
Das Lager wird nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Normaltoleranz genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die Montage können standardisierte Wellen- und Gehäusesitze gewählt werden.
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